Peter Decker (geb. 1950) ist ein deutscher Publizist und marxistischer Theoretiker. Seit 2010 ist er Chefredakteur der Zeitschrift GegenStandpunkt.
Werdegang Decker erhielt seine politische Sozialisation zwischen 1967 und 1974 im Raum Erlangen-Nürnberg/München. Mit Karl Held, Theo Ebel und Theo Wentzke leitete er die 1971 gegründete Marxistische Gruppe (MG). Er gilt als einer ihrer Kader bzw. Spitzenfunktionäre. 1982 wurde er mit einer Arbeit zu „systembildenden Konzeptionen Adornos im Lichte der philosophischen Tradition“ an der Universität Bremen zum Doktor der Philosophie promoviert. Nach dem Tod Karl Helds 2010 folgte Peter Decker ihm als Chefredakteur der marxistischen Vierteljahreszeitschrift GegenStandpunkt nach. Zwischen 2020 und 2022 erschienen einige Artikel Deckers aus dem GegenStandpunkt auf Telepolis.
Decker ist Autor, Co-Autor bzw. Herausgeber mehrerer Bücher. Das gemeinsam mit Held veröffentlichte 1989/1990 zweibändige Buch DDR kaputt – Deutschland ganz erreichte eine Gesamtauflage von mindestens 60.000 Exemplaren.
Rezeption Lennart Laberenz (literaturkritik.de) bescheinigt Deckers mit Konrad Hecker veröffentlichtem Buch Das Proletariat, dies sei
Julian Bierwirth dagegen attestiert Decker – in Bezug auf dessen Gesamtwerk – in der Zeitschrift Krisis ein
Decker beziehe
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