Lind ist eine Ortschaft in der Gemeinde Straßburg im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten. Zur Unterscheidung von mehreren anderen Orten dieses Namens in Kärnten und da Lind bis vor wenigen Jahrzehnten als Teil der Ortschaft Olschnitz geführt wurde, trägt die Ortschaft offiziell den Namen Olschnitz-Lind. Die Ortschaft hat Einwohner (Stand ).

Lage Lind liegt etwa 3 km Luftlinie bzw. etwa 6 Straßenkilometer westnordwestlich des Gemeindehauptorts Straßburg-Stadt, nahe dem Ursprung des Olschnitzbachs, knapp 1 km nordnordwestlich des Weilers Olschnitz.

Zur Ortschaft gehören die Höfe Oberlinder (Obere Lind-Hube, Nr. 1; unter dem Namen Madritschhof für Urlaub am Bauernhof beworben), Unterlinder (Untere Lind-Hube, Nr. 2) und ein Haus ohne Vulgonamen (Nr. 3).

Geschichte mini|Obere Lind-Hube, um 1900? Seit Gründung der Ortsgemeinden Mitte des 19. Jahrhunderts gehört Lind zur Gemeinde Straßburg. Zunächst wurde es als Ortschaftsbestandteil von Olschnitz geführt. Seit 1971 gilt Lind als eigene Ortschaft und trägt den Namen Olschnitz-Lind.

Bevölkerungsentwicklung Für Lind ermittelte man folgende Einwohnerzahlen: Als Ortschaftsbestandteil von Olschnitz 1880: 3 Häuser, 30 EinwohnerK. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder nach den Ergebnissen der Volkszählung vom 31. December 1880. Alfred Hölder, Wien 1882. S. 54. 1890: 2 Häuser, 22 EinwohnerK. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Orts-Repertorien der im Österreichischen Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1890. V. Kärnten. Alfred Hölder, Wien 1894. S. 55. 1900: 3 Häuser, 6 EinwohnerK. K. Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Gemeindelexikon der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1900. V. Kärnten. K. K. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1905. S. 74. 1910: 3 Häuser, 24 EinwohnerStatistische Zentralkommission (Hrsg.): Spezialortsrepertorium der Österreichischen Länder. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910. V. Kärnten. Verlag der Staatsdruckerei, Wien 1918. S. 37. 1923: 2 Häuser, 23 EinwohnerBundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930. Abschnitt Kärnten, S. 15.

Seit 1971 als eigene Ortschaft 2001: 3 Gebäude (davon 3 mit Hauptwohnsitz) mit 4 Wohnungen; 16 Einwohner und 0 Nebenwohnsitzfälle; 4 Haushalte; 0 Arbeitsstätten, 2 land- und forstwirtschaftliche BetriebeStatistik Austria (Hrsg.): Ortsverzeichnis 2001 Kärnten. Wien 2004. S. 124. 2011: 3 Gebäude, 13 Einwohner, 4 Haushalte, 0 ArbeitsstättenAmt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Kärntner Ortsverzeichnis. Gebietsstand 1. 1. 2014. Klagenfurt, 2014. S. 49. 2021: 3 Gebäude, 13 Einwohner, 4 Haushalte, 2 Arbeitsstätten

Persönlichkeiten Josef Mitterdorfer (1785–1838), Anwalt, Bezirkskommissär und Heimatforscher, wurde in Lind geboren und verbrachte hier seine ersten LebensjahreAnton Kollitsch: Josef Mitterdorfer. in: Carinthia I 1938, S. 183–188.

Einzelnachweise

Kategorie:Geographie (Straßburg, Kärnten) Kategorie:Ort im Bezirk St. Veit an der Glan