mini|220px|(ca. 1949)
, OBE (* 25. Februar 1905 in , im , Region , Neuseeland; † 21. Dezember 1981 in , im , Region , Neuseeland) war eine neuseeländische Politikerin der , Mitglied und die erste des und religiöse Führerin vom .
Frühes Leben wurde am 25. Februar 1905 in im geboren. Ihre Mutter war , die auch unter dem Namen bekannt war und ihr Vater war vom Stamm der . Er hatte auch Bindung zum Stamm der . Über ihre Mutter hatte auch Bindungen zum Stamm der und . besuchte die christliche Schule der im Ort und lernte dort unter anderem Singen und das Klavierspielen. 1921, war jetzt sechzehn Jahre alt, besuchte ihre Familie mit ihr zusammen eine kranke Tante im Dorf von , dem Gründer der religiösen . Das Dorf wurde später als bekannt.
Aufführungen und Reisen Nachdem die Familie wieder nach Hause zurückgekehrt war, blieb und schloss sich einer Gruppe von Leuten an, die mit , und Aufführungen in ganz Neuseeland hatten. 1924 gehörte sie dann einer Gruppe an, die auf eine Tournee durch Großbritannien, Europa und Japan ging und sie in deren Mädchenband das Klavier spielte.
Ehe Zurück in Neuseeland, lebte im Haushalt von . 1925 wurde sie neben als erste Ehefrau zu seiner zweiten Frau und brachte 1928 einen Sohn zur Welt. Acht weitere Kinder sollten in den vielen Jahren folgen. starb am 22. Oktober 1934 an Tuberkulose. Nach dem Tod von heiratete mit , dem späteren Politiker, im selben Jahr erneut.
Rātana als Politikerin entwickelte sich bis 1939 zu einer der einflussreichsten Frauen an der Spitze des . Sie bewirtschaftete mit ihrem Mann einen Hof, auf dem sie aber oft alleine mit über 60 Kühen in der Milchwirtschaft zurechtkommen musste. Als ihr Mann am 7. Oktober 1949 bei einem Autounfall ums Leben kam, war ihr klar, dass sie an die Stelle ihres verstorbenen Mannes treten wollte. Sie war mit dem und ihrer Politik vertraut und auch mit den Bündnissen zwischen der Bewegung und der . Sie wurde Mitglied der Partei und trat 1949 für die in einem von seinerzeit vier möglichen , dem zur Wahl zum an. Ihre Partei hatte ursprünglich einen anderen, eben männlichen Kandidaten für den Wahlkreis vorgesehen, doch konnte man die Macht des nicht ignorieren. Auch die Angriffe des Anführers des Stamms der , der sich gegen sie als Frau aussprach, konnten als Kandidatin nicht verhindern. wurde am 29. November 1949 schließlich mit 9069 Stimmen gegenüber ihrem nachfolgenden Konkurrenten, der nur 6317 Stimmen erhielt, ins Parlament gewählt. Sie konnte ihren Sitz in den nachfolgenden sechs Parlamentswahlen stets verteidigen und konnte damit später auf eine 20-jährige Parlamentszugehörigkeit verweisen.
setzte sich in den Jahren mit ihrer schlichten, sanften und stets höflichen, aber wortgewandten Art hauptsächlich in Sachen von Wohlfahrtsfragen, als Beispiel für Rentnerwohnungen für ältere , in Sachen Bildung, für landwirtschaftliche Ausbildung für jugendliche und für die Beseitigung der Notlagen vieler junger , die auf der Suche nach Arbeit in die Städte kamen, ein. Sie forderte für sie Wohnheime und Berufsausbildungen. Sie zeichnete ein Bild der Hoffnungslosigkeit im Leben einiger und wünschte sich ein eigenes Ministerium für , das sich speziell um deren Belange kümmern könne. Sie vertrat die Ansicht, dass die auf dem Weg zur Integration in die Gesellschaft einen Teil ihrer gemeinschaftlichen Lebensweise aufgeben müssten, aber ihre Sprache und Identität behalten sollten. Trotz ihres Engagement für die Angelegenheiten der , bemühte sie sich aber auch die Interessen aller ihrer Wähler zu vertreten.
Eine von s größten Leistungen war, die Lebenssituation im , in dem es keine ordentlichen Straßen, keine Kanalisation, keine Wasserversorgung und viele baufällige Häuser gab, zu verbessern. Auch Tuberkulose und andere Krankheiten waren seinerzeit sehr verbreitet. Sie brachte die Bewohner zu Versammlungen zusammen und überzeugte das , Wohnungen in zu errichten. Sie aktivierte ein Stammeskomitee, das über den staatliche Zuschüsse für die Durchführung der notwendigen Arbeiten in beantragte. Das Ergebnis ihres langen Kampfes war, ein Wohnungsbauprogramm, gute Straßen, eine Wasserversorgung, eine Kanalisation und einiges mehr.
1958 reiste im Namen der Regierung nach Barbados, um an der Konferenz der teilzunehmen. 1959 erlitt sie dann bei einem Autounfall schwere Brust- und Kopfverletzungen und war über ein Jahr lang nicht in der Lage, ihrer parlamentarischen Arbeit nachzukommen. Doch trotz einer geschwächten Gesundheit arbeitete sie noch zehn Jahre weiter im Parlament. 1969 verließ das Parlament und zog sich vom öffentlichen Leben auf ihre Farm zurück und wurde 1971 für ihre Lebensleistung mit dem (OBE) geehrt.
verstarb am 21. Dezember 1981 im Alter von 76 Jahren in im und wurde auf dem -Friedhof beigesetzt.
Ehrungen 1971 (OBE)
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Māori (Person) Kategorie:Mitglied der New Zealand Labour Party Kategorie:Mitglied des Repräsentantenhauses (Neuseeland) Ratana Kategorie:Officer des Order of the British Empire Kategorie:Neuseeländer Kategorie:Geboren 1905 Kategorie:Gestorben 1981 Kategorie:Frau