Anna Marie Wirth (* 16. Mai 1846 in Sankt Petersburg; † 9. Januar 1932) war eine russisch-deutsche Malerin.
Leben mini|Anna Marie Wirth: Beim Antiquar (um 1897, Öl auf Leinwand, 61,5 × 50,5 Zentimeter) Anna Marie Wirth wurde 1846 in Sankt Petersburg geboren und studierte Malerei bei Hans Canon (bzw. Johann Strašiřipka) in Wien. Sie selbst ließ sich anschließend in München nieder, wo sie in der Genremalerei tätig war und auch einige Stillleben anfertigte. Technisch betrachtet malte sie vorwiegend Aquarelle.Wirth, Anna Marie. In: Paul Pfisterer (Hrsg.): Monogrammlexikon 2: Internationales Verzeichnis der Monogramme bildender Künstler des 19. und 20. Jahrhunderts. Walter de Gruyter, Berlin 1995, S. 1060. Joachim Busse gibt auch Stuttgart als weiteren Wirkungsort Wirths an.Wirth, Anna Marie. In: Joachim Busse: Internationales Handbuch aller Maler und Bildhauer des 19. Jahrhunderts. Busse Kunst Dokumentation, Wiesbaden 1977, S. 1354.
Wirth zeigte ihr Werk auf einigen bedeutenden Kunstausstellungen, darunter bei diversen Anlässen im Münchener Glaspalast und einige Male auf der Großen Berliner Kunstausstellung. 1902 beteiligte sie sich an der Deutsch-nationalen Kunstausstellung in Düsseldorf, zwei Jahre später gewann sie auf der Louisiana Purchase Exposition, der Weltausstellung 1904 in St. Louis, eine Bronzemedaille. Ihre letzte bekannte Ausstellungsbeteiligung fand 1922 statt. Einige Quellen datieren daher ihren Tod auf das Jahr 1922.Eine solche Angabe findet sich beispielsweise im Benezit Dictionary of Arts: Wirth, Anna Marie. In: Benezit Dictionary of Arts, Onlineversion, 31. Oktober 2011. doi:10.1093/benz/9780199773787.article.B00198059. Ausweislich ihres Grabsteins starb Wirth jedoch erst im Januar 1932 im Alter von 85 Jahren; sie liegt auf dem Pragfriedhof in Stuttgart begraben.. Abgerufen am 30. Januar 2025.
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