Leichtathletik-Länderkämpfemit bundesdeutscher Beteiligung 1974 zentriert|100px 1. Länderkampf 1974, Springer-/Werfer (Frauen): – 9. Mai 1974 1. 2. 102 P83 P 2. Länderkampf 1974, Zehnkampf (M): – 11./12. Mai 1974 1. 2. 36.835 P36.664 P 3. Länderkampf 1974, Geher (Männer): – 25. Mai 1974 1. 2. 26 P18 P 4. Länderkampf 1974, Straßenlauf (Männer): – – 3. Juni 1974 1. 2. 3. 8:02:05,0 h8:06:55‚4 h8:08:27‚4 h 5. Länderkampf 1974, Springer-/Werfer (Männer): – – 8. Juni 1974 1. 2. 3. 217 P215 P196 P 6./7./8. Länderkampf 1974, Frauen: – / – / – 9. Juni 1974 1. 2. 75 P59 P 1. 2. 84 P50 P 1. 2. 99 P44 P 9. Länderkampf 1974, Marathon (Männer): – – – 13. Juni 1974 1. 2. 3. 4. 54 P75 P76 P95 P 10./11. Länderkampf 1974, Männer: B – / B – 16. Juni 1974 1. 2. B 122 P101 P 1. B2. 152 P71 P 12. Länderkampf 1974, Geher (Männer): – – – Lessines22./23. Juni 1974 1. 2. 3. 4. 63 P49 P23 P22 P 13. Länderkampf 1974, Frauen: – – – – – 25. Juni 1974 1. 2. 3. 4. 5. 6. 76 P55 P54 P48 P42 P16 P 14. Länderkampf 1974, Männer: – 13./14. Juli 1974 1. 2. 239 P191 P 15. Länderkampf 1974, Frauen: – 13./14. Juli 1974 1. 2. 148 P130 P 16. Länderkampf 1974, Männer: – – 13./14. Juli 1974 1. 2. 3. 146 P144 P130 P 17./18. Länderkampf 1974, Zehnkampf (Männer): – / – 3./4. August 1974 1. 2. 83.640 P81.271 P 1. 2. 46.369 P45.471 P 19./20. Länderkampf 1974, Fünfkampf (Frauen): – / – 3./4. August 1974 1. 2. 26.410 P25.335 P 1. 2. 13.050 P12.286 P 21./22. Länderkampf 1974, Männer: – / – 10./11. August 1974 1. 2. 232 P194 P 1. 2. 236,5 P188,5 P 23./24. Länderkampf 1974, Frauen: – / – 10./11. August 1974 1. 2. 145 P117 P 1. 2. 167 P89 P 25. Länderkampf 1974, Männer: – – 11. August 1974 1. 2. 3. 154 P152 P116 P 26. Länderkampf 1974, Marathon (Frauen): – 22. September 1974 1. 2. 8:41:11,4 h8:53:21,4 h 27. Länderkampf 1974, Geher (Männer): – 27. September 1974 1. 2. 27 P17 P Chronik ← Länderkämpfe 1973 Länderkämpfe 1975 → Im Jahr 1974 wurden 27 Leichtathletikländerkämpfe mit bundesdeutscher Beteiligung in zwanzig Veranstaltungen ausgetragen. Damit wurde die bisherige Höchstzahl von Ländervergleichen aus dem Jahr Vorjahr um sechs übertroffen.

Nicht berücksichtigt sind der sogenannte „Lugano-Cup“, ein Weltcup der Geher unter dem Dach des Weltleichtathletikverbands (früher: IAAF)World Athletics Race-Walking Team Championship, Past Editions, worldathletics.org (englisch), abgerufen am 29. Januar 2025, sowie der ab 1965 unter Regie des Europäischen Leichtathletikverbands durchgeführte Leichtathletik-EuropacupEUROPEAN CUP A FINAL AND SUPER LEAGUE (MEN), gbrathletics.com (englisch), abgerufen am 29. Januar 2025EUROPEAN CUP A FINAL AND SUPER LEAGUE (WOMEN), gbrathletics.com (englisch), abgerufen am 29. Januar 2025. Hier handelt es sich um Veranstaltungen, die als eigene Wettbewerbe ähnlich wie auch der Leichtathletik-Continentalcup (ab 1977)IAAF WORLD CUP IN ATHLETICS, gbrathletics.com (englisch), abgerufen am 29. Januar 2025 und der Geher-Europacup (ab 1996) außerhalb der üblichen Länderkämpfe durchgeführt wurden.

Aufgeführt sind hier die Länderkämpfe bundesdeutscher Leichtathleten. Die Sportler der DDR führten nach der deutschen Teilung im Jahr 1949 eigene Veranstaltungen durch.

Vierzehn der Vergleiche in dieser Saison bestanden aus dem allgemeinen leichtathletischen Programm. In den anderen dreizehn Begegnungen standen die Wettbewerbsbereiche Mehrkampf, Gehen, Straßenlauf, Marathonlauf und Sprung/Wurf/Stoß auf dem Programm. Die Frauen bestritten elf Vergleiche in acht Veranstaltungen, die Männer sechzehn Vergleiche in zwölf Veranstaltungen.

Von den Frauenbegegnungen fanden zwei im Fünfkampf. einer im Marathonlauf und ein weiterer im Bereich Sprung/Wurf statt, die anderen sieben mit einer Mischung allgemeiner leichtathletischer Disziplinen.

Drei der Männerbegegnungen wurden von den Gehern bestritten, ebenfalls drei von den Zehnkämpfern sowie je einer von den Straßenläufern. Marathonläufern und den Springern/Werfern. Die restlichen sieben Aufeinandertreffen der Männer fanden als Veranstaltungen allgemeiner leichtathletischer Disziplinen statt.

Saisonhöhepunkt Internationaler Höhepunkt für die europäische Leichtathletik waren in dieser Saison die Europameisterschaften, die vom 1. bis 8. September in Rom ausgetragen wurden. Das Abschneiden der bundesdeutschen Leichtathleten war in diesem Jahr nicht erfolgreich. Als siebtbeste Nation im Medaillenspiegel gab es nur einmal Gold, insgesamt aber immerhin zwölf Medaillen. Angeführt wurde der Medaillenspiegel wie immer in den letzten Jahren von der DDR (zehn Mal Gold, insgesamt 27 Medaillen) und der Sowjetunion (neun Mal Gold, insgesamt siebzehn Medaillen).

Länderkämpfe mit Vertretern aus der zweiten Reihe In drei Länderkämpfen trat die Bundesrepublik Deutschland mit Vertretern aus der zweiten Reihe an. Leichtathletik-Länderkämpfe der Männer gegen Rumänien und gegen Irland am 16. Juni in Bielefeld.Dieser Vergleich wurde aufgrund des eng gedrängten Terminkalenders der bundesdeutschen Spitzenathleten mit einem B-Team bestritten. Leichtathletik-Länderkampf der Männer gegen Frankreich und Kanada am 13./14. Juli in Clermont-Ferrand.In diesem Vergleich musste ein bundesdeutsches B-Team starten, weil in Augsburg mit dem A-Team gleichzeitig ein Vergleich gegen Polen ausgetragen wurde. Leichtathletik-Länderkampf der Männer gegen die Niederlande und Belgien am 11. August in Papendal.In diesem Vergleich musste ebenfalls aufgrund eines parallel stattfindenden Vergleichs der A-Mannschaft gegen die Sowjetunion und gegen Frankreich ein bundesdeutsches B-Team starten.

Jahresbilanz In der Saison 1974 gab es für die bundesdeutschen Männer in ihren sechzehn Länderkämpfen acht Niederlagen: Zehnkampf-Länderkampf gegen Rumänien am 11./12. Mai in Bukarest Straßenlauf-Länderkampf gegen die Niederlande und die Schweiz am 3. Juni in Essen Springer-/Werfer-Länderkampf gegen Finnland und Polen am 8. Juni in Kassel Leichtathletik-Länderkampf einer B-Mannschaft gegen Rumänien am 16. Juni in Bielefeld Leichtathletik-Länderkampf gegen Frankreich und Kanada am 13./14. Juli in Clermont-Ferrand – dritter Platz hinter Kanada und Frankreich Zehnkampf-Länderkampf gegen die Sowjetunion am 3./4. August in Tallinn Zehnkampf-Länderkampf gegen die USA am 3./4. August in Tallinn Leichtathletik-Länderkampf gegen die Sowjetunion am 10./11. August in Stuttgart Die weiteren acht Männerbegegnungen entschieden die bundesdeutschen Athleten für sich.

Die Frauen erlitten in ihren elf Länderkämpfen fünf Niederlagen: Springer-/Werfer-Länderkampf gegen Ungarn am 9. Mai in München Leichtathletik-Länderkampf gegen Rumänien am 9. Juni in Bukarest Leichtathletik-Länderkampf gegen Polen am 13./14. Juli in Augsburg Fünfkampf-Länderkampf gegen die Sowjetunion am 3./4. August in Tallinn Leichtathletik-Länderkampf gegen die Sowjetunion am 10./11. August in Stuttgart Ihre weiteren sechs Länderkämpfe bestritten die bundesdeutschen Leichtathletinnen siegreich.

Zur Gesamtbilanz finden sich detaillierte Angaben im Abschnitt „Statistik“ unten.

Verschiedene Formen von Länderkämpfen Es gab weiterhin sechs verschiedene Arten von Länderkämpfen: Vergleiche mit einer Mischung von Disziplinen aus dem allgemeinen leichtathletischen ProgrammJede Nation war in der Regel mit zwei Athleten je Disziplin vertreten. Bei den Männern waren hier zwanzig Wettbewerbe zum Standard geworden. Aus dem olympischen Wettbewerbskatalog fehlten dabei in der Regel nur der Marathonlauf, die beiden Gehwettbewerbe und der Zehnkampf. Der Länderkampfdisziplinkatalog bei den Frauen hatte bis 1968 standardmäßig aus elf Disziplinen bestanden und war mit den damals bei Olympischen Spielen angebotenen Frauenwettbewerben identisch. Von 1969 an gab es hier Veränderungen: (1) Mit dem 1500-Meter-Lauf sowie der 4-mal-400-Meter-Staffel wurden zwei neue Wettbewerbe, die bei den Europameisterschaften 1969 in das Programm aufgenommen worden waren, mit in den Katalog der Frauenländerkämpfe integriert. Damit erhöhte sich die Zahl der Disziplinen auf dreizehn. (2) Der 80-Meter-Hürdenlauf war ab 1969 überall durch den 100-Meter-Hürdenlauf ersetzt worden. Das war auch bei den Länderkämpfen der Fall. Neu hinzu kam nun manchmal auch ein Rennen über 3000 Meter, eine Strecke, die erst 1984 olympisch wurde und dann in Angleichung an das Männerprogramm 1996 durch den 5000-Meter-Lauf abgelöst wurde. In seltenen Fällen gab es sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern Abweichungen vom Standard in Form von Hinzunahme oder Weglassen einzelner Disziplinen. Vergleiche im Mehrkampf – bei den Frauen im Fünfkampf, bei den Männern im ZehnkampfDie Zahl der Vertreter je Land war dabei nicht standardisiert. In der Regel wurden von den gestarteten Teilnehmern nicht alle gewertet. Bei vier Vertretern je Disziplin beispielsweise wurden meist die drei Besten gewertet. Vergleiche der GeherDiese Begegnungen wurden in Form von Straßengehen ausgetragen. Es kamen zwei Disziplinen zur Austragung, ein Wettkampf über 20 Kilometer und ein Wettkampf über eine längere Distanz, die manchmal über 35 und manchmal über 50 Kilometer führte. Bezüglich der Teilnehmerzahl je Land und Wettbewerb wurde verfahren wie in den Mehrkämpfen. Vergleiche im StraßenlaufAusgetragen wurde ein Rennen über dreißig Kilometer. Auch hier wurde bezüglich der Teilnehmerzahl je Land verfahren wie in den Mehrkämpfen. Vergleiche im Marathonlauf.Bezüglich der Teilnehmerzahl je Land wurde hier ebenfalls verfahren wie in den Mehrkämpfen. Vergleiche mit den alleinigen Disziplinen SprungWurf/Stoß.In diesem Jahr wurde die in der vorangegangenen Saison zum ersten Mal durchgeführte Form eines Wettkampfs, in dem alleine die Werfer und Hochspringer angetreten waren, erweitert, indem der gesamte Bereich der vier Sprungdisziplinen miteinbezogen wurde.

Austragungsform und Wertungsmodus In der Vergangenheit wurden Länderkämpfe mit dem allgemeinen leichtathletischen Programm sowie die neuen Vergleiche der Springer/Werfer in der Regel mit zwei Vertretern pro Land und Disziplin durchgeführt. In immer mehr Vergleichen wurden nun drei Teilnehmer je Land und Wettbewerb eingesetzt. Die Regeln zur Punktevergabe wurden dabei durchgängig so angewendet, dass der Letztplatzierte einen Punkt erhielt, die weiteren Athleten in den Platzierungen jeweils aufwärts bis hin zu Rang zwei einen Punkt mehr. Der Erstplatzierte bekam zwei Punkte mehr gutgeschrieben als der Athlet auf Platz zwei. Für Länderkämpfe mit zwei Vertretern je Land und Disziplin bedeutete das: Platz 1: 5 P, Pl. 2: 3 P, Pl. 3: 2 P, Pl. 4: 1 P. Bei drei Vertretern je Land und Disziplin ergab sich folgende Punktevergabe: Platz 1: 7 P, Pl. 2: 5 P, Pl. 3: 4 P, Pl. 4: 3 P, Pl. 5: 2 P, Pl. 6: 1 P. Für die Staffeln gab es durchgängig fünf zu zwei Punkte.

Die Regeln zur Punktevergabe wurden ohne Ausnahme nach diesem standardisierten Wertungssystem angewendet. In weiteren Begegnungen mussten aufgrund anderer Rahmenbedingungen – mehr als zwei Teilnehmer je Nation in der Wertung oder mehr als ein Gegnerland – andere Regeln zur Punktevergabe zur Anwendung kommen. In den Mehrkämpfen wurden die Begegnungen entweder wie in anderen Begegnungen über die Platzierungen oder die Addition der im Wettkampf erzielten Punkte gewertet. Ähnlich wurde in den Straßenlauf-Länderkämpfen verfahren. Dort wurde entweder über die Platzierungen oder über die Addition der erzielten Zeiten gewertet.

Zahl der Länderkämpfe