Mooshof (oberfränkisch: MuhshufE. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 200. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „mūshūf“.) ist ein Gemeindeteil der Stadt Bad Berneck im Fichtelgebirge im Landkreis Bayreuth (Regierungsbezirk Oberfranken, Bayern). Mooshof liegt in der Gemarkung Wasserknoden.
Lage Bei der Einöde entspringt der linke Quellbach des Knodenbachs, eines rechten Zuflusses der Ölschnitz. Im Süden liegt das Moosholz, ansonsten ist der Ort von Acker- und Grünland umgeben. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Wasserknoden zur Kreisstraße BT 49 (1,2 km südwestlich) bzw. nach Lützenreuth zur Kreisstraße BT 48 (0,9 km östlich).
Geschichte Der Ort wurde 1560 als „Maß“ erstmals urkundlich erwähnt. Dem Ortsnamen liegt das Wort mâʒe zugrunde (mhd. für gemessene Größe, abgegrenzte Ausdehnung).E. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 114.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Mooshof aus einem Anwesen. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Marktschorgast. Die bambergische Kastenamt Stadtsteinach war Grundherr des Gütleins.
Mit dem Gemeindeedikt wurde Mooshof dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Marktschorgast und der 1812 entstandenen Ruralgemeinde Wasserknoden zugewiesen.R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 776. Am 1. Juli 1972 wurde Mooshof im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Bad Berneck im Fichtelgebirge eingemeindet.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1819 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 6 5 9 7 4 4 6 6 5HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 1 1 1 1 1Quelle
Religionen Mooshof ist seit der Reformation gemischt konfessionell. Die Katholiken sind bis heute nach St. Jakobus der Ältere (Marktschorgast) gepfarrt, die Protestanten sind nach (Bad) Berneck im Fichtelgebirge gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Bad Berneck im Fichtelgebirge) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Bayreuth Kategorie:Ersterwähnung 1560