Edith Meinhart (* 1965 in Wels) ist eine österreichische Journalistin und Autorin.

Leben Meinhart studierte an der Universität Wien Publizistik- und Kommunikationswissenschaften und Germanistik. Seit 1992 ist sie journalistisch tätig. Von 1998 bis Ende 2023 war sie Redakteurin beim Nachrichtenmagazin Profil im Ressort Innenpolitik. Seit Anfang 2024 ist Meinhart freie Journalistin und Co-Host des von Michael Nikbakhsh gegründeten Investigativ-Podcasts Die Dunkelkammer. Weiters schreibt sie für die Zeitschrift Datum.

Edith Meinhart beschäftigt sich vorrangig mit gesellschaftspolitischen und menschenrechtlichen Themen und schwerpunktmäßig mit Fragen der Migration und sozialen Ungleichheit. Für ihre Sozialreportagen wurde sie mehrfach ausgezeichnet.

Auszeichnungen 2009: österreichische Preisträgerin des EU-Journalistenpreises „Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung.“ der Europäischen Kommission 2010: Prof. Claus Gatterer-Preis 2013: Prälat-Leopold-Ungar-JournalistInnenpreis in der Kategorie Print 2016: Wiener Journalistinnenpreis 2016: Concordia-Preis, Kategorie Menschenrechte 2022: Preis der Österreichischen Forschungsgemeinschaft (ÖFG) für Wissenschaftsjournalismus in der Kategorie Wissenschaft und Gesellschaft 2023: Papageno-Medienpreis für suizidpräventive Berichterstattung, für ihren Beitrag Ich bin unendlich froh, noch am Leben zu sein.

Bücher Spin Doktoren: die hohe Schule der politischen Manipulation. gemeinsam mit Ulla Schmid. Czernin Verlag, Wien 2000. ISBN 978-3-7076-0012-4. Cop und Che: wie ein Tschetschene und ein Polizist zu Tiktok-Stars wurden. Mandelbaum Verlag, Wien, Berlin 2024. ISBN 978-3-99136-042-1. Nicht mit uns! Die unglaubliche Geschichte der Nonnen von Goldenstein, Edition Lauter, 2025, ISBN 978-3-200-10827-1.

Weblinks Website Edith Meinhart Podcast Die Dunkelkammer

Einzelnachweise

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