Die DDR-Bezirksliga wurde mit der Saison 1962/63 zum 11. Mal ausgetragen und war die höchste Spielklasse eines Bezirks sowie die vierthöchste im Ligasystem auf dem Gebiet des DFV.
Der Spielbetrieb der 15 Bezirksligen wurde vom jeweiligen Bezirksfachausschuss (BFA) durchgeführt, die in acht eingleisigen und sieben zweigleisigen Ligen die Bezirksmeister ermittelten.
Im Gegensatz zu den Vorjahren, gab es nach dieser Spielzeit keine direkten Aufsteiger in eine übergeordnete Liga, weil die II. DDR-Liga zur Folgesaison aufgelöst wurde. Demnach nahmen die 15 Bezirksmeister an einer Qualifikationsrunde zur DDR-Liga teil, wo sie mit Mannschaften der DDR-Liga und der II. DDR-Liga um drei freie Plätze spielten.
Mit der Betriebssportgemeinschaft (BSG) Motor Wolgast gelang es einem Bezirksmeister über die Qualifikationsrunde in die übergeordnete DDR-Liga aufzusteigen.
Die BSG Chemie Schönebeck und die BSG Chemie Jena beendete zum vierten Mal als Sieger ihre Bezirksliga, was der BSG Motor Breitungen und der TSG Fürstenwalde zum zweiten Mal gelang. Alle anderen Bezirksmeister kamen zu ersten Titelehren.
Im Bezirk Neubrandenburg wurde der BSG Empor Neustrelitz nachträglich der Titel des Bezirksmeisters aberkannt, da im Endspiel um die Bezirksmeisterschaft gegen die ASG Vorwärts Löcknitz ein Spieler unberechtigt mitwirkte. Daraufhin wurde das Spiel annulliert und Vorwärts Löcknitz zum Bezirksmeister erklärt.
Bezirksmeister BezirkMannschaft Rostock BSG Motor Wolgast Schwerin BSG Aufbau Boizenburg Neubrandenburg ASG Vorwärts Löcknitz Potsdam BSG Aufbau Jüterbog Ost-Berlin SG Fortuna Biesdorf Frankfurt (Oder) TSG Fürstenwalde Magdeburg BSG Chemie Schönebeck Halle HSG Wissenschaft Halle Leipzig BSG Motor Altenburg Cottbus SG Dynamo Cottbus Dresden ASG Vorwärts Zittau Karl-Marx-Stadt BSG Motor Zschopau Erfurt BSG Motor Gispersleben Gera BSG Chemie Jena Suhl BSG Motor Breitungen
Qualifikationsrunde für die DDR-Liga-Saison 1963/64 Mit Beginn der Spielzeit 1963/64 wurden die beiden Staffeln der DDR-Liga auf jeweils 16 Mannschaften aufgestockt. Fünf der acht freien Plätze nahmen die Staffelsieger der II. DDR-Liga aus der Saison 1962/63 ein. Die übrigen drei Teilnehmer wurden in einer Qualifikationsrunde ermittelt, an denen jeweils die beiden letzten der DDR-Ligastaffeln, die fünf Zweitplatzierten der II. DDR-Liga sowie die 15 Bezirksmeister teilnahmen. Gespielt wurde in sechs Gruppen mit je vier Mannschaften, die ihre Gruppensieger für die letzten K.-o.-Spiele (Entscheidungsspiele) ermittelten. Jede Mannschaft bestritt in ihrer Gruppe ein Heim- und ein Auswärtsspiel sowie ein Spiel auf neutralem Platz. Die Sieger der K.-o.-Spiele sicherten sich die letzten drei Plätze für die DDR-Ligasaison 1963/64. Alle anderen Mannschaften wurden in die Bezirksligen eingegliedert.
Gruppe A
|colspan="3"| in Teterow:
|colspan="3"| in Güstrow:
Gruppe B
|colspan="3"| in Bad Saarow:
|colspan="3"| in Velten:
Gruppe C
|colspan="3"| in Wittenberg:
|colspan="3"| in Delitzsch:
Gruppe D
|colspan="3"| in Markkleeberg:
|colspan="3"| in Schönebeck:
Gruppe E
|colspan="3"| in Meißen:
|colspan="3"| in Rudolstadt:
Gruppe F
|colspan="3"| in Gotha:
|colspan="3"| in Arnstadt:
Entscheidungsspiele
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Gruppe A (Neuansetzung) Aufgrund der Disqualifikation von Neustrelitz wurde nachträglich die ASG Vorwärts Löcknitz zum Bezirksmeister Neubrandenburg ernannt. Die komplette Qualifikationsrunde der Gruppe A musste daraufhin wiederholt werden. Die BSG Aufbau Boizenburg verzichtete jedoch auf eine Teilnahme. So rangen nur noch drei Teams um den Gruppensieg.
Entscheidungsspiel (Neuansetzung)
Literatur
#1962 Kategorie:Fußballsaison 1962/63