Weiglas (oberfränkisch: GruumO. Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland, Sp. 763. Da es früher in der Nähe des Ortes ein Eisenbergwerk gab, wird der Ort im Volksmund Grube genannt.) ist ein Gemeindeteil des Marktes Grafengehaig im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern). Weiglas liegt in der Gemarkung Grafengehaig.
Geografie Der aus zwei Einzelsiedlungen bestehende Weiler liegt in Hanglage westlich des Großen Rehbachs. Haus-Nr. 1 ist über einen Anliegerweg von Seifersreuth aus erreichbar (0,8 km westlich). Von Haus-Nr. 3 und 4 führt ein Anliegerweg nach Grafengehaig (0,6 km nördlich).
Geschichte Weiglas bestand ursprünglich aus einem Ganzhof. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Weiglas sechs Anwesen (1 Halbhof, 1 Gut, 1 Gütlein, 2 Sölden, 1 Tropfhaus). Das Hochgericht übte die Herrschaft Wildenstein aus. Das Rittergut Weiglas war Grundherr sämtlicher Anwesen.
Mit dem Gemeindeedikt wurde Weiglas dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Guttenberg und der im selben Jahr gebildeten Ruralgemeinde Weidmes zugewiesen. In der freiwilligen Gerichtsbarkeit unterstand der Ort bis 1833 dem Patrimonialgericht Weiglas. Am 16. August 1835 wurde Weiglas nach Grafengehaig umgemeindet.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1819 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 28 44 53 44 35 20 29 21 13 3HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 6 6 6 4 4 3 3Quelle
Religion Weiglas ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und gehört zur Pfarrei Grafengehaig.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Grafengehaig) Kategorie:Weiler im Landkreis Kulmbach