Schindelwald ist ein Gemeindeteil des Marktes Grafengehaig im oberfränkischen Landkreis Kulmbach. Schindelwald liegt in der Gemarkung Eppenreuth.
Geografie Der Weiler liegt am Westhang einer Erhebung des Frankenwaldes, gegen Osten fällt das Gelände ins Tal des Vollaufmühlbachs ab, eines rechten Zuflusses des Großen Rehbachs. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Eppenreuth zur Staatsstraße 2158 (0,9 km nordwestlich) bzw. zur St 2158 (0,4 km südlich).
Geschichte 1609 bestand der Ort aus zwei Höfen, die zu diesem Zeitpunkt Hans Wilhelm von Guttenberg gehörten.O. Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland, Sp. 559. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Schindelwald aus vier Anwesen (2 Halbhöfe, 2 Gütlein). Das Hochgericht übte das Burggericht Guttenberg aus. Es hatte ggf. an das bambergische Centamt Marktschorgast auszuliefern. Das Burggericht Guttenberg war Grundherr sämtlicher Anwesen.
Mit dem Gemeindeedikt wurde Schindelwald dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Eppenreuth und der im selben Jahr gebildeten Ruralgemeinde Eppenreuth zugewiesen. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Schindelwald am 1. Januar 1972 nach Grafengehaig eingegliedert.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1819 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 27 32 43 42 35 38 26 27 25HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 4 5 7 7 7 7 9Quelle
Religion Schindelwald ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach Zum Heiligen Geist (Grafengehaig) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Grafengehaig) Kategorie:Weiler im Landkreis Kulmbach