Hetzenhof ist ein Gemeindeteil des Marktes Grafengehaig im oberfränkischen Landkreis Kulmbach. Hetzenhof liegt in der Gemarkung Walberngrün.
Geografie Die Einöde liegt auf einem Höhenzug des Frankenwaldes, der westlich ins Tal des Gösmesser Bächleins und im Osten ins Tal des Walberngrüner Bächleins leicht abfällt. Die beiden Bäche vereinigen sich südlich der Einöde zum Vollaufmühlbach. Ein Anliegerweg führt an Hüttenbach vorbei zu einer Gemeindeverbindungsstraße (0,3 km östlich), die nördlich nach Walberngrün bzw. südlich nach Weißenstein verläuft.
Geschichte Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Hetzenhof aus einem Anwesen. Das Hochgericht übte das Burggericht Guttenberg aus. Es hatte ggf. an das bambergische Centamt Marktschorgast auszuliefern. Das Burggericht Guttenberg war Grundherr des Hofes.
Mit dem Gemeindeedikt wurde Hetzenhof dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Eppenreuth und der im selben Jahr gebildeten Gemeinde Walberngrün zugewiesen. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Hetzenhof am 1. Januar 1972 nach Grafengehaig eingegliedert.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1819 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 16 22 22 18 5 6 7 1 2HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 2 2 2 1 1 1Quelle
Religion Hetzenhof ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und gehört bis heute zur Pfarrei Zum Heiligen Geist (Grafengehaig).
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Grafengehaig) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Kulmbach