Weißenstein ist ein Gemeindeteil des Marktes Grafengehaig im oberfränkischen Landkreis Kulmbach. Weißenstein liegt in der Gemarkung Horbach.
Geografie Der Weiler liegt auf einem Höhenzug des Frankenwaldes. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt an Hüttenbach vorbei nach Walberngrün (2 km nördlich) bzw. nach Grünlas (0,8 km südlich). Ein Anliegerweg führt nach Vollaufmühle (0,4 km westlich).
Geschichte Der Ort wurde 1189 als „Weysenstein“ erstmals urkundlich erwähnt, als der Bamberger Bischof Otto VI. von Andechs das Kloster Langheim mit Besitzungen ausstattete. 1609 bestand Weißenstein aus zwei Höfen. Sie gehörten Friedrich Wilhelm von Guttenberg.O. Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland, Sp. 768f. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Weißenstein aus vier Anwesen (2 Halbhöfe, 2 Güter). Das Hochgericht übte das Burggericht Guttenberg aus. Es hatte ggf. an das bambergische Centamt Marktschorgast auszuliefern. Das Rittergut Steinenhausen war Grundherr sämtlicher Anwesen.
Mit dem Gemeindeedikt wurde Weißenstein dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Eppenreuth und der im selben Jahr gebildeten Gemeinde Horbach zugewiesen. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Weißenstein am 1. Januar 1972 nach Grafengehaig eingegliedert.
Baudenkmäler Haus Nr. 1: Wohnstallhaus
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1819 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 30 30 28 20 17 11 9 12 12HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 3 3 3 2 2 2 3Quelle
Religion Weißenstein ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und gehört bis heute zur Pfarrei Zum Heiligen Geist (Grafengehaig).
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Grafengehaig) Kategorie:Weiler im Landkreis Kulmbach Kategorie:Ersterwähnung 1189