Vollaufmühle (früher auch Weißensteinermühle genannt) ist ein Gemeindeteil des Marktes Grafengehaig im oberfränkischen Landkreis Kulmbach. Vollaufmühle liegt in der Gemarkung Horbach.
Geografie Die Einöde liegt am linken Ufer des Vollaufmühlbachs. Eine Anliegerstraße führt nach Weißenstein (0,4 km östlich). Ein Wirtschaftsweg führt nach Vollauf (0,3 km nordwestlich).
Geschichte Vollaufmühle wurde 1741 erstmals urkundlich erwähnt. Es war bis 1967 eine Getreidemühle.stadtsteinach.de: Der Mühlenweg im Steinachtal - ein grüner Pfad im Frankenwald.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Vollaufmühle aus einem Anwesen. Das Hochgericht übte das Burggericht Guttenberg aus. Es hatte ggf. an das bambergische Centamt Marktschorgast auszuliefern. Das Rittergut Guttenberg-Schlößlein war Grundherr der Mahlmühle.
Mit dem Gemeindeedikt wurde Vollaufmühle dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Eppenreuth und der im selben Jahr gebildeten Gemeinde Horbach zugewiesen. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Vollaufmühle am 1. Januar 1972 nach Grafengehaig eingegliedert.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 5 7 9 3 4 4 2 2 1HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 1 1 1 1 1 1Quelle
Religion Vollaufmühle ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und gehört bis heute zur Pfarrei Zum Heiligen Geist (Grafengehaig).
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Grafengehaig) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Kulmbach Kategorie:Ersterwähnung 1741