mini|Haupteingang des Geozentrums Das Geozentrum Hannover (GZH) ist der gemeinsame Sitz dreier geowissenschaftlicher Einrichtungen im Stadtteil Groß-Buchholz in Hannover, bestehend aus der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) und dem Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG). Die Einrichtungen beschäftigen insgesamt rund 1000 Mitarbeiter und teilen sich große Teile der Infrastruktur, besitzen gemeinsame Archive, Bibliotheken und Sammlungen und organisieren Veranstaltungen übergreifend.
Geschichte Die drei Einrichtungen gehen auf das Amt für Bodenforschung (AfB) zurück, aus welcher 1958 die Bundesanstalt für Bodenforschung (heutige BGR) ausgliedert wurde. Im Folgejahr wird das AfB aufgelöst und als Niedersächsisches Landesamt für Bodenforschung (NlfB) neu aufgestellt. Der gemeinsame Sitz beider Einrichtungen wurde 1964 errichtet, im Oktober 1965 erhielt das Hochhaus in Ehrung von Alfred Bentz den Namen "Alfred-Bentz-Haus". Ende 1999 werden die "Geowissenschaftlichen Gemeinschaftsaufgaben" (heutiges LIAG) aus dem NlfB ausgegliedert und 2006 wird das Niedersächsisches Landesamt für Bodenforschung mit dem Landesbergamt Clausthal-Zellerfeld 2006 zu dem heutigen LBEG zusammengeführt.
Einzelnachweise
Kategorie:Organisation (Hannover) Kategorie:Groß-Buchholz Kategorie:Geowissenschaftliche Organisation