Liste von Fahrrad- und Radsport-Denkmälern in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Deutschland Foto Name Ort Beschreibung Jahr 150px Seilscheibenfahrrad Alsdorf Im Rahmen der Fahrradroute „Zeitschleife – Schwarzes Gold“ am Bergbaumuseum Energeticon aufgestelltes Denkmal, bestehend aus originalen Seilscheiben eines Fördergerüsts 2023 150px Steinkreuz für verunglückten Radfahrer Apfelstädt „Errichtet am 23. März 1898 durch den Erfurter Rentier Seitz zum Andenken an seinen an dieser Stelle verunglückten Sohn Bernhard. Der 18-Jährige verunglückte bei einer 'Corsofahrt hiesiger und auswärtiger Radfahrer' am 27. Juni 1897.“ 1898 150px Gedenkstele für die gefallenen Radrennsportler Berlin Stelenstein aus weißem Marmor. Inschrift ehemals goldfarben hinterlegt. Ursprünglich an der Radrennbahn Schöneberg aufgestellt, erhielt der Gedenkstein mit dem Abriss der Radrennbahn seinen neuen Platz auf dem Gelände des Willibald-Gebhardt-Sportzentrums Schöneberg. Die Heroisierung in der Art von Kriegerdenkmalen ist nicht unumstritten. 1960–1969Neuaufstellung um 2005 150px Ehemaliger Wettkampfturm als Denkmal zur Erinnerung an die Radrennbahn Schöneberg Berlin-Schöneberg Von 1953 bis 2007 befand sich hier die Schöneberger Radrennbahn, eine der wichtigsten Freiluftbahnen der Nachkriegszeit, nach Plänen des Architekten Friedrich Schrell erbaut. Der Turm blieb als Erinnerung erhalten. 1960 150px „Riding Bikes“ Berlin-Tiergarten Im Zentrum des Wasserbeckens auf dem Fontaneplatz stand bis zur Abräumung am 1. Juli 2014 die Plastik „Riding Bikes“ von Robert Rauschenberg. Sie zeigte zwei nebeneinander montierte Fahrräder, deren Konturen von dünnen Neonröhren farbig nachgezeichnet sind. Wegen wiederholtem Vandalismus wurde die Skulptur, die der Mercedes Benz Art Collection gehört, 2014 abgebaut. 2001 / 2014 abgebaut 150px weitere Bilder Radrennfahrer (Konkurrenz) Bremen Die lebensgroße Figurengruppe aus Polyester und Stahl besteht aus drei Teilen: aus zwei Trainern und drei Rennradfahrern, die sich in einer extremen Wettkampfsituation befinden. Der Künstler Peter Mittler aus der Eifel. Einer der Trainer trägt die Züge von Hitler, ein anderer die von Ludwig Erhard. Da die Skulptur zum Teil aus Polyester besteht, befindet sie sich in einem schlechten Zustand (Stand 2025). 1978 150px Chemnitz Am Haus Brückenstraße 21 in Chemnitz findet man ein Relief mit Szenen eines Radrennens. Es wurde 1964/65 von einer Künstlergruppe aus Johann Belz, Robert Diedrichs, Rudolf Fleischer und Rudolf Kraus geschaffen. Ähnliche Reliefs mit anderen Themen finden sich an weiteren Häusern der Straße. 1964 150px weitere Bilder Fahrradfahrerin Euskirchen Skulptur von Peter Nettesheim aus Robinienholz auf der Kölner Straße, aufgestellt im Rahmen der „Skulpturengruppe auf der Verkehrsinsel“: „Die Holzfiguren haben eine grob belassene Oberfläche mit Spuren der Bearbeitung. Mit dem zurückhaltenden Farbauftrag werden stille Akzente gesetzt. Alle Gestalten ruhen in sich und leben mit dem Raum, in den sie gestellt sind. So werden auch die Betrachter in das Kunstwerk einbezogen.“ 2006 150px August-Lehr-Standbild Frankfurt am Main (geschätzt) Überlebensgroßes Standbild aus Bronze, gestiftet von der Familie Opel. Die von Emil Hub entworfene Statue stand vor dem Frankfurter Waldstadion, bis sie 2008 während des Stadionumbaus verschwand, wenn auch nicht ganz spurlos: Ein abgebrochener Lorbeerzweig, den Lehr in der Hand gehalten hatte, blieb zurück.
Das derzeit einzig bekannte Foto des Denkmals stammt von dem Fotografen Erich Benninghoven (1873–1965), das erst ab 2036 in der Wikipedia benutzt werden darf. Ostern 1925 / verschollen seit 2008. 150px „Der Radfahrer“ Friesenheim Die 2,2 Meter große Bronzestatue von Waldemar Grzimek wurde 1978 vor dem damals eröffneten Radsportzentrum in Friesenheim aufgestellt. 2024 wurde die Skulptur oberhalb der Füße abgetrennt und gestohlen. 1978 / gestohlen 2024 150px „Gewidmet den Radsportlern aller Nationen “ Fröndenberg Das Ehrenmal steht am Anstieg zum Berg Eule in Fröndenberg. Es wurde 1989 von Gustav Kilian eingeweiht. 1989 150px Radlträger-Denkmal Hahnbach Vor dem Oberen Tor steht das Radlträger-Denkmal. Hahnbach war früher für seine schlechten Straßen bekannt, weswegen auswärtige Radfahrer es vorzogen, ihre Fahrräder lieber zu tragen. Das bronzene Denkmal des Künstlers Peter Kuschel erinnert daran. 150px Postliesl Hamburg Die Briefträgerin aus Bronze von Frauke Wehberg steht mit ihrem Rad auf der Hoheluftchaussee. Ihr Startpunkt, das ehemalige Postamt, wurde Ende 2020 nach vielen Jahrzehnten geschlossen. Im Jahr 2005 wurde die Skulptur entfernt, jedoch fünf Jahre später auf Initiative des Vereins „Quartier Hoheluft e.V.“ wieder aufgestellt. 1900 150px Hannover-Kleefeld Die Radfahrsteine. „Weg für Radfahrer. Im Jahr 1900 erbaut vom Radfahrer Renn-Verein Hannover“. 150px Hannover-Zoo Die Radfahrsteine. „Weg für Radfahrer. Im Jahr 1900 erbaut vom Radfahrer Renn-Verein Hannover“ 1900 150px „Radfahrer“ Haselünne Eisenskulptur „Radfahrer“ von Joe Siewe (Station der Hasetaler Kunstroute) 2005 150px Hermannsburg Vorm Rathaus steht die Skulptur des Gemeindedieners Timm Willem, der mit seinem Fahrrad als Ausrufer jahrzehntelang seinen Dienst versah Tour de France 2021 Hünfeld Metallskulptur „Tour de France 2021“ im renaturierten „Haselpark“ 150px Ihrhove Oll Willm, ostfriesisches Original 150px SkulpTour de France Kaarst-Büttgen Die „SkulpTour de France“ wurde 2017 anlässlich der Durchfahrt der Tour de France 2017 am Eingang zum Sportzentrum in Büttgen eingeweiht, wo sich mit dem Sportforum Kaarst-Büttgen ein Olympiastützpunkt für den Radsport befindet. Sie wurde von dem ehemaligen Landrat und Künstler Dieter Patt geschaffen und von einer Familie privat gestiftet. 2. Mai 2017 150px Karlsruhe In der Beiertheimer Allee steht eine vom Deutschen Radfahrer-Bund aufgestellte Büste von Karl von Drais, „dem Begründer des Radfahrsports in dankbarer Verehrung gewidmet“. 150px 150px Otto Weckerling Kehnert Der gebürtige Kehnerter Otto Weckerling (1910–1977) war einer der erfolgreichsten Straßenrennfahrer der 1930er Jahre. Nach dem Krieg wurde er Bürgermeister seines Heimatortes. 1950 ging er mit seiner Familie nach Dortmund, wo er unter anderem als Sportlicher Leiter von Sechstagerennen tätig war. 150px Kirchzarten Kirchzarten ist ein Zentrum des Mountainbike-Sports in Deutschland. Dem Black Forest Ultra Bike Marathon ist eine Steinskulptur in der Ortsmitte gewidmet. Eine weitere entstand zur MTB-WM 1995, sie steht auf einem Kreisel im Gewerbegebiet. 150px Kleinziegenfeld Bereits seit 1905 thront der Claudius Radfahrer auf einem Felsen über dem Ort Kleinziegenfeld in der Fränkischen Schweiz. Er wird mitsamt seiner Kleidung regelmäßig von den Dorfbewohnern gepflegt und restauriert. 1905 150px Stolperstein Köln-Ehrenfeld Stolperstein für Radrennfahrer und NS-Opfer Albert Richter vor dem Haus Sömmeringstr. 70 (das eigentliche Wohnhaus Nr. 72 existiert nicht mehr) 2009 150px Köln-Ehrenfeld Der Radsportler Albert Richter bestritt auf der Radrennbahn, die sich früher in dieser Halle befand, seine ersten Rennen. Er wohnte fußläufig entfernt in der Sömmeringstr. 72. 2008 150px Köln-Müngersdorf Eine Bürgerinitiative setzte sich erfolgreich für die Benennung der Bahn nach Richter ein, die seitdem seinen Namen trug. Gedenktafel für Radrennfahrer und NS-Opfer Albert Richter an der nach ihm benannten Radrennbahn in Müngersdorf. Wegen Umbaus/Neubaus ist die Tafel bis vorauss. 2027 nicht in situ. Die neue Sportstätte soll nach ihrer Einweihung den Namen Albert-Richter-Velodrom tragen. 1996 150px Steinerne Gedenktafel an der Olympia-Eiche von Toni Merkens Köln-Müngersdorf Toni Merkens (1912–1944) wurde 1936 Olympiasieger im Sprint auf der Bahn. Text: 1948 150px Skulptur einer Fahrradfahrerin im Schlosspark Stammheim Köln-Stammheim Teil einer Figurengruppe von Peter Nettesheim (Robinienholz, teilweise farbig gefasst) 150x150px weitere Bilder Balance Leer (Ostfriesland) Skulptur von Jan Sielmann 150x150px Ehrenmal der Internationalen Friedensfahrt Leipzig Das Ehrenmal der Internationalen Friedensfahrt befand sich bis ca. 1966 auf dem Johannisplatz in Nähe des Grassi-Museums. Sein Schöpfer sowie sein Verbleib sind unbekannt. 1954 150px „Fünf Fahrradfahrer“ Leverkusen Fünf Holzskulpturen einer Radfahrerfamilie von Peter Nettesheim. Die Gruppe fährt im Leverkusener Neuland-Park. Die fünf Fahrradfahrer waren der Beitrag Nettesheims zum Künstlersymposium "Neuland entdecken". Die Idee kam ihm, weil er selbst als begeisterter Radfahrer die Gegend schon oft abgefahren ist. Nettesheim beschreibt seine Kunst so: „Die Holzfiguren sollen als mobile Skulpturen wahrgenommen werden. Die Figurengruppe zeigt räumliche Korrespondenzen untereinander, dabei wird der Gegensatz zwischen den dargestellten Personen und den technoiden Formen der Fahrradskulpturen hervorgehoben. Die Farbgestaltung nimmt Bezug auf die Farbenvielfalt der Landesgartenschau. Das Thema Fahrradfahrer enthält den Hinweis auf die Nähe zum Radweg in der Rhein- und Dhünnaue.“ 2005 150px Mannheim-Rheinau Ein Denkmal am Karlsplatz steht am Wendepunkt der ersten Testfahrt, die Karl von Drais am 12. Juni 1817 mit seiner Laufmaschine unternahm. 150px Gedenktafel „Steile Wand“ Meerane Am 16. August 2023 wurde die Gedenktafel an der „Steilen Wand“ von dem DDR-Radsportidol Täve Schur enthüllt. 17 Mal fanden hier Bergwertungen der Internationalen Friedensfahrt statt. 150px „Radsport am Nürburgring“ Nürburgring 150px weitere Bilder Kunstradsport-Denkmal Oberaußem Kunstradsport wird seit 1906 in Oberaußem groß geschrieben. Das Denkmal befindet sich an der Büsdorfer Straße in Bergheim-Oberaußem 2013 150px „Dem Meisterfahrer Adolf Huschke“ Oranienburg-Sachsenhausen Am 26. August 1923 stürzte Adolf Huschke während des Rennens Rund um Berlin. Er erlitt einen schweren Schädelbruch und erlag am 28. August 1923 seinen Verletzungen. In der Nähe der Unfallstelle in Sachsenhausen bei Oranienburg wurde am 31. August 1924 ein Denkmal für ihn enthüllt, das heute noch erhalten ist, mit der Inschrift 1924 150px Gedenkstein für Erich Schulz Rollsdorf Außerorts an der L2080 Richtung Langenbogen steht ein Gedenkstein für Erich Schulz, der dort bei der Friedensfahrt 1956 tödlich verunglückte. 1957 150px Bundesdenkmal des Bundes Deutscher Radfahrer Bad Schmiedeberg Im Kurpark von Bad Schmiedeberg befindet sich das 1923 aufgestellte Bundesdenkmal des Bundes Deutscher Radfahrer, gewidmet den im Ersten Weltkrieg gefallenen Vereinskameraden. 150px Albert-Richter-Gedenkstein Schwalbach am Taunus Albert Richter 2022 150px 150px weitere Bilder Rudi-Altig-Denkmal Sinzig Rudi Altig St. Wendel In einem Kreisel am Ortsrand steht eine Skulptur als Hommage an den italienischen Sprinter Mario Cipollini. Sie wurde 2001 von Dieter Patt geschaffen.Linxweilerstrasse - August-Balthasar-Strasse in St. Wendel, kunstimkreisverkehr.de, abgerufen am 31. Mai 2026.2001 150px Traben-Trarbach Im Ortsteil Traben steht ein Brunnen zu Ehren des Heimatforschers Dr. Ernst Wilhelm Spies, der darauf mit seinem Fahrrad abgebildet ist. (Abbildung) 150px weitere Bilder König der Radfahrer Tübingen Skulptur am Rande der Tübinger Altstadt: Inschrift am Sockel: „kein geld den fürsten, alles geld den radfahrern“ (Abbildung) 200x200px 150px 150px