Leila Abdullah (* 1964 in Wien) ist eine österreichische Schauspielerin und Hörspielsprecherin.

Leben Leila Abdullah wurde 1964 in Wien geboren. Nach dem Abitur studierte sie Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft an der Universität Wien und war von 1984 bis 1987 Mitglied in der Tanzkompanie von Sebastian Prantl. Sie zog 1989 nach Berlin und studierte dort Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Anschließend erhielt sie mehrjährige Engagements am Schauspiel Bonn, am Staatstheater Hannover und am Thalia Theater Hamburg. 2009 begann sie freischaffend zu arbeiten und hatte Gastspiele am Deutschen Theater Berlin, am Maxim Gorki Theater Berlin, am Theater Bremen, am Werk X Wien und am Düsseldorfer Schauspielhaus. Neben der Schauspielerei ist sie auch als Regisseurin und Drehbuchautorin tätig.

Leila Abdullah ist nicht nur als Theaterschauspielerin tätig, sondern übernimmt auch Rollen in Film- und Fernsehproduktionen, unter anderem im Tatort.

Ihr Bruder ist der Regisseur Ali M. Abdullah.

Filmografie 1996: Die Wache (Fernsehserie) 1996: Doppelter Einsatz (Fernsehserie) 2009: Die Liebe der Kinder 2014: Blut, Reis und Tränen 2017: Die Pfefferkörner (Fernsehserie) 2019: Nimby 2020: Großstadtrevier (Fernsehserie) 2021: Tatort: Borowski und der gute Mensch (Fernsehreihe) 2025: Tatort: Verblendung (Fernsehreihe)

Hörspiele (Auswahl) 1992: Julio Cortázar: Ende des Spiels (Leticia) – Regie: Barbara Plensat (Hörspielbearbeitung – DS Kultur) 1992: Andrea Czesienski: Das Burli (Kati) – Regie: Barbara Plensat (Kinderhörspiel – DS Kultur/HR) 1992: Brüder Grimm: Der Fischer und seine Frau (Frau) – Regie: Barbara Plensat (Kinderhörspiel, Hörspielbearbeitung – DS Kultur) 2002: Fritz Kater: Oderwassersucht (Leile) – Regie: Barbara Plensat (Hörspielbearbeitung – MDR/Heide Böwe) 2004: Veit Heinichen: Blood & Tears: Tod auf der Warteliste (2 Teile) (Ziva Ravno) – Bearbeitung und Regie: Harald Krewer (Hörspielbearbeitung, Kriminalhörspiel – NDR) 2018: Marcel Proust: Sodom und Gomorrha (3 Teile) (Padrona) – Regie: Iris Drögekamp (Hörspielbearbeitung – SWR/DLF) 2021: Jutta Profijt: Der Ausbruch (Frau Meyer/Frau am Handy) – Regie: Dunja Arnaszus (Original-Hörspiel, Kriminalhörspiel – MDR) 2021: Feo Frank: Alice (2. Folge: Siebzig Liter Tränen) (Sonja) – Regie: Eva Solloch (Originalhörspiel, Kriminalhörspiel – DLR/BR) Auszeichnung: Hörspiel des Monats Oktober 2021

Quelle: ARD-Hörspieldatenbank

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Einzelnachweise

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