Erdmann Hummel (geb. 1963 in Berlin-Pankow als Erdmann Moeck) ist ein deutscher Journalist und TV-Reporter.

Wirken Als freier Dokumentarfilmer in Ost-Berlin realisierte Erdmann Moeck zahlreiche Filme, die vor allem die inoffizielle Kulturszene der DDR behandelten. 1983 ging er mit der zeitweise verbotenen Bluesrockband „Freygang“ auf Tour (16-mm-Film). 1986 entstanden die Dokumentarfilme über die Transperson Charlotte von Mahlsdorf sowie über die Rammstein-Vorgänger-Band „feeling B“. Nebenher betrieb Erdmann Moeck eine illegale Kunstgalerie in der Knaackstraße 82, Berlin-Prenzlauer-Berg.

Im Januar 1988 wurde Erdmann Moeck nach kurzzeitiger Haft in Berlin-Rummelsburg aus der DDR-Staatsbürgerschaft entlassen und siedelte nach Berlin-West um.

Nach der Heirat mit Elke Hummel nahm Erdmann Moeck ihren Nachnamen an und heißt seither Erdmann Hummel.

Seine journalistische Laufbahn begann Erdmann Hummel 1989 bei der Nachrichtenredaktion Sat.1-Blick, die durch Verkauf später in den Nachrichtensender N24 und durch weiteren Verkauf in Welt-TV überging.

Als TV-Reporter der Politikredaktion Welt-TV und Mitglied der Bundespressekonferenz berichtete Hummel seit 2010 über die politischen Entwicklungen in Deutschland und der Welt. Als Autor zahlreicher Reportagen für Pro7Sat.1, N24 und Welt-Fernsehen reiste Erdmann Hummel durch Asien, Afrika und Australien.

Als Reporter der Parlamentsredaktion berichtet Hummel regelmäßig über Bundes- und Landtagswahlen sowie über Bundesparteitage der FDP und CDU.

Künstlerisches Wirken

Neben seiner journalistischen Arbeit ist Erdmann Hummel auch als bildender Künstler aktiv. Unter dem Namen „Oerdy“ stellt er regelmäßig in Deutschland und den USA seine Arbeiten aus. Seit 2024 wird er von der US-Galeristin Susan Fay Schauer in Easton, Maryland, the Zebra gallery vertreten und stellt dort seine Malerei und Collagen aus.

Einzelnachweise

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