Vorderrehberg ist ein Gemeindeteil des Marktes Marktleugast im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern). Vorderrehberg liegt in der Gemarkung Neuensorg.
Lage Der Weiler liegt auf einem Höhenzug des Frankenwaldes und ist allseits von Acker- und Grünland umgeben. Südwestlich des Ortes befinden sich einige Weiher; es entspringt dort der Kleine Rehbach, ein linker Zufluss des Großen Rehbachs. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Hinterrehberg (0,9 km nordwestlich) bzw. nach Neuensorg zur Kreisstraße KU 13 (0,3 km südöstlich). Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt zur Staatsstraße 2158 (0,3 km nordöstlich).
Geschichte Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Vorderrehberg aus sieben Anwesen (1 Hof, 2 Halbhöfe, 2 Söldengüter, 2 Tropfhäuser). Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Marktschorgast aus. Das bambergische Kastenamt Stadtsteinach war Grundherr sämtlicher Anwesen.
Mit dem Gemeindeedikt wurde Vorderrehberg dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Marktleugast und der im selben Jahr gebildeten Ruralgemeinde Marktleugast zugewiesen. Am 28. Januar 1845 erfolgte die Überweisung an die neu gebildete Gemeinde Neuensorg. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Vorderrehberg am 1. Januar 1978 nach Marktleugast eingegliedert.
Baudenkmäler Haus Nr. 1: Relief der Muttergottes
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1819 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 60 62 87 93 53 35 34 21 17 19HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 8 7 5 5 6 4 4Quelle
Religion Vorderrehberg ist katholisch geprägt und gehört bis heute zur Kirchengemeinde St. Bartholomäus und Martin (Marktleugast), einer Filiale von Mariä Heimsuchung.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Marktleugast) Kategorie:Weiler im Landkreis Kulmbach