mini|Marianenkreuz des Deutschen Ordens Das Marianerkreuz war eine Auszeichnung des Deutschen Ordens.
Stiftung und Verleihung Das Marianerkreuz wurde am 26. März 1871 von Wilhelm von Österreich in seiner Funktion als Hochmeister gestiftet. Es diente v. a. dazu, die finanzielle Lage des Ordens zu verbessern. Dennoch mussten die zu Beleihenden adelig sein und das 19. Lebensjahr (weibliche zu Beleihende das 17.) vollendet haben, um sich um eine Verleihung zu bewerben.
Der geforderte Jahresförderbeitrag lag bei mindestens 25 Gulden.
Am 20. November 1880 wurde durch ein Statut festgelegt, dass auch Nichtösterreicher christlicher Konfession gegen einen einmaligen Betrag von 500 Gulden das Tragerecht erwerben konnten.
Aussehen Das Band der Medaille war schwarz-weiß schraffiert, wie es altösterreichische Tradition ist, die in der Tapferkeitsmedaille bis heute fortlebt. Vor 1886 wurden das Band am schwarzseidenen Band getragen, solche Stücke sind selten erhalten.
Bekannte Hersteller waren (mit Punzen):
FR – F. Rothe, Wien WM – Vinc. Mayer, Wien G.A.S. – Scheid, Wien HUW – Hauptmünzamt Wien
Nachweise «Souveraine Orden. Deutscher Orden». Uniformen, Distinctions- und sonstige Abzeichen der gesammten k. k. österr.-ungar. Wehrmacht, sowie Orden und Ehrenzeichen Oesterreich-Ungarns. Troppau 1887. S. 61. Das Marianerkreuz des Deutschen Ritterordens
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