Drahtmühle (im Volksmund die Draht genanntO. Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland, Sp. 85.) ist ein Gemeindeteil des Marktes Ludwigschorgast im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern). Drahtmühle liegt in der Gemarkung Ludwigschorgast.
Geografie Die Einöde liegt an der Schorgast. Unmittelbar nördlich mündet die Arnitz als rechter Zufluss in die Schorgast. Ein Anliegerweg führt etwa 150 Meter nordöstlich zu einer Gemeindeverbindungsstraße, die parallel zur Bahnstrecke Bamberg–Hof nach Untersteinach (1,6 km westlich) bzw. nach Ludwigschorgast führt (0,6 km östlich).
Geschichte Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Drahtmühle aus drei Anwesen (1 Mühle, 2 Häuser). Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Marktschorgast aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Vogteiamt Marktschorgast. Das Spital Kupferberg war Grundherr der Anwesen.
Mit dem Gemeindeedikt wurde Drahtmühle dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Kupferberg zugewiesen. Ein Jahr später wurde es an das neu gebildete Steuerdistrikt Ludwigschorgast und der im selben Jahr gebildeten Ruralgemeinde Ludwigschorgast abgegeben. Drahtmühle war ursprünglich ein Eisenwerk, in den 1990er Jahren wurde sie als Sägewerk genutzt.
Baudenkmäler Haus Nr. 1: Türrahmung und Fensterrahmung
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1819 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 8 5 9 8 12 8 5 5HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 1 1 1 1 1 1Quelle
Religion Drahtmühle ist katholisch geprägt und bis heute nach St. Bartholomäus (Ludwigschorgast) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ludwigschorgast Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Kulmbach