mini|220px|(zwischen 1900 und 1908)

, CBE (* 9. November 1883 in , nahe , Region , Neuseeland; † 12. Oktober 1952 in , Neuseeland) war eine , die in deren Kultur über verfügte und eine Anführerin in der Bewegung des war. Sie spielte eine entscheidende Rolle bei der Wiederherstellung des als zentrale Kraft im Volk der und deren nationalen Anerkennung.

Frühes Leben wurde am 9. November 1883 in , nahe in der Region geboren. Ihre Mutter war , Tochter des zweiten -König vom Stamm der und ihr Vater war , Sohn des englischen Landvermessers und seiner Frau vom Stamm der . Als noch klein war, zog ihre Familie zunächst nach , einer kleinen Siedlung südsüdwestlich von und danach nach , das in der Nähe von , südöstlich von lag. Zwischen 1895 und 1898 besuchte sie Grundschulen in und in .

Entwicklung als Anführerin der Tainui soll als junge Erwachsene sehr lebhaft gewesen sein und mehrere kurzlebige Beziehungen gehabt haben. Eine davon war die mit , während dieser sie sich von ihrem Stamm getrennt hatte. Ihr Onkel intervenierte um 1910 und holte sie zu ihrem Stamm zurück. Sie war dafür bestimmt, eine Führungspersönlichkeit in ihrem Stamm zu sein. Ihre erste Bewährungsprobe dafür hatte sie 1911, indem sie als Parlamentskandidaten für die westlichen anstelle von begleitete und ihm seine Wahl zum Neuseeländischen Parlament damit sicherte.

Ihr Einfluss unter den wuchs, als sie sich während des Ersten Weltkriegs an die Spitze des Widerstands gegen die Einberufungspolitik der neuseeländischen Regierung stellte und fest an der Seite der Männer stand, die nicht in einem Krieg kämpfen wollten, der nicht ihrer war. Auch war nicht vergessen, dass die Regierung enteignet hatte, um an deren Land zu kommen. Die Männer wurden 1918 gruppenweise vor die Wahl gestellt, im Militär zu dienen oder sich im Ausbildungslager in den schweren militärischen Strafen auszusetzen, wenn sie sich weigerten. reiste dorthin und setzte sich ab und zu so vor das Lager, dass die Männer sie sehen konnten und so ermutigt wurden, Stand zu halten. Auch brachte sie ihre Ablehnung der Wehrpflicht in eigens verfassten Liedern, wie „“, „“, und „“, zum Ausdruck.

Siedlungsprojekt Ein anderes Projekt, das realisierte, war durchaus schwieriger durchzuführen. Sie entschloss sich nahe ein neues Zentrum für ihre Leute zu errichten. Sie kauften 10 Hektar von dem zuvor von der Regierung konfisziertem Land in der Nähe des Mündungsgebietes des zum , legten 1921 das sumpfige Land trocken und errichteten unter dem Namen ein neues und eine neue Siedlung. sammelte 100 Waisenkinder aus dem südlichen und verteilten diese auf die Familien, die die verheerende Grippeepidemie von Ende 1918 überlebt hatten. Nicht Arbeit genug, musste sie sich anfangs auch noch mit den -Einwohnern von auseinandersetzen, die zu Beginn ihres Siedlungsprojektes versuchten sie zu vertreiben.

Entwicklung für die Gemeinschaft 1927 bereisten sie die Ostküste, wo sie auf den Parlamentarier traf und zwischen beiden eine lange Freundschaft entstand. war es dann auch, der den Vorschlag das Versammlungshaus nach dem Vorfahren zu benennen machte, der einst die mit den Stämmen der Ostküste vereinigt hatte. Im März 1929 wurde das Haus eingeweiht und sechstausend Menschen nahmen an der Feier teil. Ein weiteres Projekt, das anging, war, die Einkommenssituation der maorischen Bevölkerung zu verbessern. Zuvor in lohnabhängiger Arbeit beschäftigt, war es ihr Ziel, den Leuten in Eigenbeschäftigungsverhältnissen mehr gesichertes Einkommen und Unabhängigkeit zu ermöglichen. , mittlerweile Minister geworden, unterstützte dies durch staatliche Darlehen für -Bauern und Landerschließungsprogramme. 1940 erwarb in der Nähe des - eine Farm und hoffte mit dem Einkommen darauf, das und die Gemeinschaft erhalten zu können, die sich in der Mitte der 1930er Jahre gut etabliert hatte. Sie und ihr Mann , den sie 1922 geheiratet hatte, lebten zwölf Jahre auf dem Hof.

In den späten 1930er Jahren fanden und die zunehmend offizielle Anerkennung und 1937 wurde sie mit dem (CBE) geehrt. Im darauffolgenden Jahr eröffnete der Generalgouverneur offiziell das beeindruckend geschnitzte Haus, das für König hat errichten lassen. Auch ließ den Kanubau in der Tradition ihrer Vorfahren wiederbeleben.

1946 nahm sie das Angebot von Premierminister an, der eine Summe von 5.000 Pfund pro Jahr auf unbestimmte Zeit versprach, die vom verwaltet werden sollten. Sie sah darin keine angemessene Entschädigung für das Leid, die Enteignung und den Verlust an Land, die ihre Stammesleute in der Vergangenheit hatten erfahren müssen, wusste aber, dass es das beste Angebot war, das sie zu der Zeit bekommen konnte. war auch an einem Ausgleich und Verständigung zwischen den und den interessiert, damit die Menschen die Vergangenheit hinter sich lassen und sich der Zukunft zuwenden konnten. Sie war überzeugt, dass ihr Volk den zeigen sollte, was an ihrer Kultur gut war und anderseits sich man der Kultur der auch etwas öffnen sollte und davon übernehmen könne, was auf deren Seite gut war. Auf der anderen Seite setzte sie sich aber auch für die Einheit der Stämme unter den ein. Ihre Vision dazu zeigte sich auch, als sie sich an den Feierlichkeiten zum 600. Jahrestag der Ankunft der „Großen Flotte“ aktiv beteiligte. 1947 reiste sie nach Tonga und auf die und knüpfte Beziehungen in Richtung Pazifik, denn sie war sich der früheren Verbindungen zu anderen polynesischen Völkern sehr bewusst.

Mit den Jahren ging es gesundheitlich immer schlechter, bis sie am 12. Oktober 1952 nach langer, schwerer Krankheit zu Hause in verstarb.

Ehrungen 1937 – (CBE)

Literatur

Einzelnachweise

Kategorie:Māori (Person) Kategorie:Māori-Stammesführer Kategorie:Commander des Order of the British Empire Kategorie:Neuseeländer Kategorie:Geboren 1883 Kategorie:Gestorben 1952 Kategorie:Frau