Einöde (oberfränkisch mundartlich: Di ald SchöldsE. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach. S. 199. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „di ald schmölds“.) ist ein Gemeindeteil des Marktes Wirsberg im oberfränkischen Landkreis Kulmbach in Bayern. Einöde liegt in der Gemarkung Neufang.

Lage Die Einöde liegt südlich des Großen Koserbachs in Tallage. Im Süden erhebt sich der Bühlspitz (). Wirtschaftswege führen nach Cottenau zur Kreisstraße KU 1 (0,8 km südöstlich), nach Schmölz (0,2 km nordwestlich) und zur Schlackenmühle (0,7 km südwestlich).

Geschichte Der Ort wurde im Jahr 1759 als „Einöde“ erstmals schriftlich erwähnt.E. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 32.

Einöde gehörte zur Realgemeinde Cottenau. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Einöde aus einem Anwesen. Das Hochgericht übte das bayreuthische Vogteiamt Wirsberg aus. Das Rittergut Cottenau war Grundherr des Gütleins.R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 590f.

Von 1797 bis 1810 unterstand Einöde dem Justiz- und Kammeramt Kulmbach. Mit dem Gemeindeedikt wurde der Ort dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Wirsberg und der im selben Jahr gebildeten Munizipalgemeinde Wirsberg zugewiesen. 1812 erfolgte die Überweisung an das Steuerdistrikt und Ruralgemeinde Neufang.R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 768. Am 1. April 1971 wurde Einöde in die Gemeinde Wirsberg eingegliedert.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 5 16 8 14 16 9 10 3 2 1HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 2 2 2 1 1 1Quelle

Religion Einöde ist evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Johannis gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Wirsberg) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Kulmbach Kategorie:Ersterwähnung 1759