mini|Weinstöcke im Heisterberg Der HeisterbergBekanntmachung der geografischen Bezeichnungen für deutschen Wein Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Seite 13WeinR-DVO NRW - Weinrechtsdurchführungsverordnung Verordnung zur Durchführung des Weinrechts - Nordrhein-Westfalen - (GV. NRW Nr. 2 vom 15.01.2014 S. 12) (früher auch „Pfaffenröttchen“ genanntFranz-Josef Knöchel: Historischer Weinberg Pfaffenröttchen - Niederdollendorfer Heisterberg, Kuladig) ist eine Weinlage im Königswinterer Stadtteil Niederdollendorf.
Historie Der Heisterberg wird 1329 erstmals als „Paffinroyt“ (Pfaffenrodung) erwähnt, als das Kloster Heisterbach dort Rodungen vornimmt, um Weinbau zu betreiben. Die damalige Fläche betrug etwa zwei Morgen. Im Zuge der Säkularisation der rechtsrheinischen Gebiete nach der Französischen Revolution wurde die Lage 1803 Staatseigentum; 1823 wurde sie privatisiert und ging 1939 in den Besitz der Rheinischen Provinzialverwaltung und später in den Besitz des Landschaftsverbandes Rheinland.
Lage Der Heisterberg ist Teil der Großlage Petersberg (Bereich Siebengebirge) des Anbaugebietes Mittelrhein in Nordrhein-Westfalen. Die Lage hat eine Größe von 1,7 Hektar,Verordnung zur Durchführung des Weingesetzes (DV WeinGNRW) vom 08.08.1997 nrw.de von denen ca. 0,6 Hektar bestockt sind, und liegt am als Kellerberg bezeichneten nordwestlichen Abhang des Petersberges unterhalb von Haus Heisterberg in 110–130 Metern Höhe. Der Weinberg liegt geologisch in einem Bereich devonischer Ablagerungen aus Tonschiefer und Grauwacke im Unterschied zum benachbarten Drachenfels. Der Weinanbau wurde aufgrund mangelnder Wirtschaftlichkeit 1983 eingestellt. Knapp 20 Jahre später wurde die Lage wieder bestockt.Weinbau am Petersberg ga.de
Weblinks
Heisterberg – Eintrag auf Weinlagen-Info.de
Einzelnachweise
Kategorie:Weinlage Kategorie:Geographie (Königswinter) Kategorie:Niederdollendorf