Eric Wrede (* 15. Juli 1980 in Rostock) ist ein deutscher Bestattungsunternehmer, Autor, Podcaster und Moderator.

Leben und Karriere Nach dem Abitur studierte Wrede Germanistik und Geschichte und arbeitete zunächst in der Musikbranche als DJ und Manager, unter anderem für Künstler wie Selig, Westernhagen und Polarkreis 18. Im Jahr 2014 wechselte er in die Bestattungsbranche, absolvierte eine Ausbildung zum Bestatter und gründete in Berlin ein Unternehmen, das individuelle und alternative Bestattungen anbietet. Mittlerweile verfügt das Unternehmen über Standorte in Berlin, Leipzig, Bonn und Potsdam.

Medienprojekte und Veröffentlichungen The End – Das Buch vom Tod (2018): In diesem Spiegel-BestsellerThe End, Spiegel-Bestseller, Bestseller-Karriere Buchreport (Bezahlschranke) teilt Wrede seine Erfahrungen als Bestatter und reflektiert über die Trauerkultur. - ISBN 978-3-453-27181-4The End: Das Buch vom Tod Wenn wir ins Gras beißen – Das Buch vom Tod für große und kleine Menschen (2024): Ein Kinderbuch, das humorvoll Fragen rund um den Tod beantwortet und Platz 2 der ORF-Bestenliste für Kinderbücher erreichte.ORF KIDS-Bestenliste Jänner - ISBN 978-3-745-92407-7 Auf Leben und Tod – Gespräche über das, was am Ende zählt (2024): Eine Sammlung von Interviews und Reflexionen über das Lebensende, basierend auf seinem Podcast “The End”. - ISBN 978-3-442-77471-5Auf Leben und Tod: Gespräche über das, was am Ende zählt

Podcasts und Moderation Wrede moderiert den Podcast The End – Der Podcast auf Leben und Tod bei Radio Eins, in dem er mit Gästen wie Eckart von Hirschhausen, Anke Engelke und Sven Regener über den Tod spricht. Podcast The End, radioeins.de Zudem schrieb er Kolumnen für die Berliner Zeitung und den Spiegel, in denen er Themen rund um Sterben und Bestattungen behandelt.

Filmprojekte Sterben für Beginner: Die Verfilmung seines ersten Buches, die den Publikumspreis beim Festival des deutschen Films in Ludwigshafen gewann. Der Tod ist ein Arschloch: Eine Dokumentation unter der Regie von Michael Schwarz, die die Arbeit von Bestattern beleuchtet und beim Max-Ophüls-Preis-Festival Premiere feierte. Blick in die Ewigkeit? – Der Tod und das Danach (2020): In dieser ZDF-Dokumentation begibt sich Wrede auf eine persönliche Suche nach Antworten auf die Frage, was nach dem Tod passiert. Er spricht mit Menschen, die Nahtoderfahrungen gemacht haben, sowie mit Wissenschaftlern und Theologen, um verschiedene Perspektiven auf das Leben nach dem Tod zu beleuchten. Blick in die Ewigkeit? – Der Tod und das Danach, zdf.de arte Dokumentation ARTE Re: Beauty of Death - A Funeral Director & his MissionARTE Re: Beauty of Death - A Funeral Director & his Mission

Persönliches Eric Wrede lebt mit seiner Familie in Berlin.

Rezeption Eric Wrede wird medial als Deutschlands „bekanntester Bestatter“ angesehen.The End ardaudiothek.de Schon 2018 erschien bei Arte die erste Dokumentation über ihn.ARTE Re: Beauty of Death - A Funeral Director & his Mission autentic.com Bereits vorher und bis heute führt er regelmäßig Interviews oder erfolgen Berichte über sein Wirken.Porträt eines Bestatters, 2016, sueddeutsche.deBestatter und Autor Eric Wrede 2018, DLF KulturSichtrauen,zutrauern, 2018, DLF NovaBestatter Eric, 38: Wie er Menschen hilft zu trauern und was er über den Tod denkt, 2019, Der SpiegelWie gehst du mit Ekel um? Unbequeme Fragen an einen Bestatter, 2023, SternWarum auch Bestatter über den Tod weinen 2024, Berliner Morgenpost

Weblinks lebensnah Bestattungen (Internetseite seines Unternehmens)

Einzelnachweise

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