Daniel Schenk, auch Schenck, (* vor 1700; † 1718 wohl Ebrach) war ein Stuckateur und Bildhauer des Barock. Am 23. Februar 1715 wurde er zum Kurmainzer Hofstukkator ernannt.Heinrich Kreisel: Das Schloss zu Pommersfelden. 1953, S. 26
Leben Er erscheint erstmals 1713 von Bayreuth kommend bei der Stuckierung des Schloss Pommersfelden und arbeitet hier bis 1718. In diesem Jahr zuletzt zusammen mit dem Stuckateur Georg Hennicke.
Werke 1713 bis 1718 Schloss Weißenstein in Pommersfelden, 1714 stuckierte er dort unter anderem mit Melchior Steidl das Tafelzimmer (Speisesaal). In Frankfurt am Main ist er um 1715 mit seinem Gehilfen Soldati tätig beim Neubau des Palasts der Deutschordenskommende (Abbruch 1709, Neubau bis 1725). Letzte Innenarbeiten erfolgten erst 1741.Stadt Frankfurt am Main (Hrsg.): Die Baudenkmäler der Stadt Frankfurt am Main 1806 S. 191 Zerstört 1945, neu erbaut 1969 (Fassade). 1717/18 Treppenhaus von Kloster Ebrach, zusammen mit Georg Hennicke. Nach Schenks Tod 1718 übernimmt Hennicke die weitere Fortführung allein.
Einzelnachweise
Literatur Heinrich Kreisel: Das Schloss zu Pommersfelden. 1953
Kategorie:Stuckateur Kategorie:Bildhauer (Deutschland) Kategorie:Geboren im 17. Jahrhundert Kategorie:Gestorben im 18. Jahrhundert Kategorie:Mann