Johann Tscherning (* 1650 in Krakau; † 1732) war ein polnischer, auf Portraits spezialisierterTscherning, [...] Johann in: Hermann Luchs: Bildende Künstler in Schlesien: nach Namen und Monogrammen. Erste Reihe. Breslau 1863. S. 40 Kupferstecher in Brieg, Königsberg, Breslau und Olmütz in den Jahren 1684–1715,Tscherning, Johann in: Gottfried Johann Dlabacz: Allgemeines historisches Künstler-Lexikon für Böhmen und zum Theil auch für Mähren und Schlesien., 3. Band (S–Z). Prag 1815. S. 281 eine Quelle nennt datiert seinen letzten Stich nach einem Porträt nach Klimann auf das Jahr 1729.Tscherning, Johann in: Alwin Schultz: Untersuchungen zur Geschichte der Schlesischen Maler (1500-1800). Breslau 1882. S. 161.
Leben Johann Tscherningks Vater hieß David, bzw. Daniel David,Tscherning, Daniel David in: Wilhelm Schram: Verzeichniss mährischer Kupferstecher aus der Zeit vom Jahre 1480 bis zur Gegenwart. Brünn 1894. S. 34.Tscherning, Daniel David in: Gottfried Johann Dlabacz: Allgemeines historisches Künstler-Lexikon für Böhmen und zum Theil auch für Mähren und Schlesien., 3. Band (S–Z). Prag 1815. S. 280 auch: „Daniel, David“.Tscherning, Daniel, David in: Hermann Luchs: Bildende Künstler in Schlesien: nach Namen und Monogrammen. Erste Reihe. Breslau 1863. S. 39. Dieser habe demnach in den Jahren 1646 bis 1690 als Kupferstecher und Kunsthändler in Brieg, Graz, Olmütz und Breslau gewirkt.Tscherning, Johann in: Gottfried Johann Dlabacz: Allgemeines historisches Künstler-Lexikon für Böhmen und zum Theil auch für Mähren und Schlesien., 3. Band (S–Z). Prag 1815. S. 282Tscherning, Johann in: Wilhelm Schram: Verzeichniss mährischer Kupferstecher aus der Zeit vom Jahre 1480 bis zur Gegenwart. Brünn 1894. S. 34.
Des Weiteren gibt es im Allgemeinen Künstlerlexikon von Rudolf Füssli bezüglich des Eintrags zu Johann Tscherningk die Angabe „vermutlich Vater und Sohn“, wobei der Vater zwischen 1634 und 1678 gewirkt und der Sohn noch bis 1715 gelebt habe.Tscherning (Johann) in: Rudolf Füssli: Allgemeines Künstlerlexikon, Teil 1, zweite Abteilung (N–Z; S. 459ff.), Zürich 1810. S. 678 Diese, ohnehin wohl nicht zutreffende Aussage wurde von Gottfried Johann Dlabacz und Wilhelm Schram darüber hinaus missverständlich zitiert, wonach zufolge Füssli der bis ins Jahr 1715 lebende Johann Tscherningk einen gleichnamigen Sohn gehabt habe.Tscherning, Johann in: Wilhelm Schram: Verzeichniss mährischer Kupferstecher aus der Zeit vom Jahre 1480 bis zur Gegenwart. Brünn 1894. S. 36.
Andreas Tscherning war mutmaßlich sein Verwandter, angeblich sogar sein Bruder.
Beispielwerke
Literatur Tscherning (Johann) in: Rudolf Füssli: Allgemeines Künstlerlexikon, Teil 1, zweite Abteilung (N–Z; S. 459ff.), Zürich 1810. S. 678. (Online) Tscherning, Johann in: Gottfried Johann Dlabacz: Allgemeines historisches Künstler-Lexikon für Böhmen und zum Theil auch für Mähren und Schlesien., 3. Band (S–Z). Prag 1815. S. 281–282. (Online) Tscherning, Johann in: Wilhelm Schram: Verzeichniss mährischer Kupferstecher aus der Zeit vom Jahre 1480 bis zur Gegenwart. Brünn 1894. S. 34–36. (Online) Tscherning, Johann in: Alwin Schultz: Untersuchungen zur Geschichte der Schlesischen Maler (1500–1800). Breslau 1882. S. 161. (Online) Tscherning, [...] Johann in: Hermann Luchs: Bildende Künstler in Schlesien: nach Namen und Monogrammen. Erste Reihe. Breslau 1863. S. 40. (Online)
Weblinks Johann Tscherning (1650-1732) auf museum-digital Deutschland Johann Tscherning (1650-1732) auf museum-digital Niedersachsen Johann Tscherning (1650-1732) auf museum-digital Johann Tscherning auf der Website des Britischen Museums
Einzelnachweise
Kategorie:Pole Kategorie:Geboren 1650 Kategorie:Gestorben 1732 Kategorie:Mann Kategorie:Kupferstecher (Polen)