Die Arndorffsche Mühle ist ein Bauwerk in Neustadt an der Weinstraße. Sie steht unter Denkmalschutz.
Lage Die ehemalige Mühle befindet sich im Neustadter Ortsbezirk Gimmeldingen und dort innerhalb des Viertels Lobloch. Die Adresse ist Loblocher Straße 57. Unmittelbar westlich schließt sich die Mithrasstraße an und unmittelbar südlich der Mußbach. Auf der nördlichen, gegenüberliegenden Straßenseite steht sich die Nikolauskirche.
Geschichte Die Gebäude wurden im Jahr 1808 errichtet und kurze Zeit später von Jakob Heinrich Arndorff erworben. Er richtete dort 1812 eine Essigfabrik und eine Ölmühle ein. Letzter Betreiber war sein Enkel Jakob Heinrich Ludwig Arndorff, der die Ölmühle bis 1920 betrieb, während sich die Essigfabrik bis 1945 hielt. In den Jahren 1995 und 1996 wurde das als Fabrik genutzte Gebäude zum Wohnhaus umgebaut.Verzeichnis der pfälzischen Mühlen erstellt von Eberhard Ref Litera G (Gau-Bickelheim - Glan)
Architektur Das Gebäude ist ein nachbarocker Walmdachbau, der mit der Jahreszahl 1808 bezeichnet ist; die Ausstattung ist wie das Gebäude denkmalgeschützt. Hinzu kommt ein langgestreckter Mühlenbau mit Gewölbestall.
Literatur Michael Huyer (Bearbeiter): Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Band 19.2: Stadt Neustadt an der Weinstraße. Ortsbezirke Diedesfeld, Duttweiler, Geinsheim, Gimmeldingen, Haardt, Hambach, Königsbach, Lachen-Speyerdorf, Mußbach. Werner, Worms 2008, ISBN 3-88462-265-X Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler Kreisfreie Stadt Neustadt an der Weinstraße. (PDF; 4,79 MB). Mainz 2023.
Einzelnachweise
Kategorie:Umgenutztes Bauwerk in Neustadt an der Weinstraße Kategorie:Kulturdenkmal in Neustadt an der Weinstraße Kategorie:Wassermühle in Rheinland-Pfalz Kategorie:Mühle in Europa Kategorie:Erbaut im 19. Jahrhundert