Lehr-Lern-Methode, auch Lehr-Lern-Konzept, umfasst jene Unterrichtsmethoden, die auf Interaktion zwischen Lehrenden und Lernenden setzen. Ziel ist der bestmögliche Lernoutput durch Verbindung von Lehrmethoden einerseits und Lernmethoden andererseits. Lehrende werden im Lernprozess zu Gestaltern und Begleitern. Lehr-Lern-Methoden finden in allen Bildungsbereichen Anwendung.

Ziel der Lehr-Lern-Methoden ist es, das Lernen effektiv, effizient und nachhaltig zu gestalten. Häufige Methodenwechsel fördern hierbei die Aktivierung des Lernenden. Lehr-Lern-Methoden lassen sich als strukturierte Handlungsanweisungen verstehen. Sie definieren den genauen Weg, wie Lernende von ihrem aktuellen Wissensstand zu einem bestimmten Lernziel gelangen. Als geplante und methodische Schritte beantworten sie die Frage nach dem „Wie“ und dienen stets dazu, den Lernprozess aktiv zu fördern und zu unterstützen.

Durch differenzierte Methoden kann konkret ein bestimmtes Lernziel anvisiert werden, z. B. Aktivierung von Vorwissen, Vertiefung neuer Sachverhalte usw. In der beruflichen Ausbildung werden Lehr-Lern-Prozesse meist in Form von Instruktionen als Kombination sprachlich-kommunikativer Elemente als auch der praktischen Tätigkeit angewandt.

Beispiele und Kategorien für Lern-Lehr-Methode

Einzelarbeit: selbstständiges Erarbeiten und Bearbeiten von Inhalten in eigenem Tempo, unterschiedliche Schwierigkeitsgrade möglich Partnerarbeit: gemeinsames Lernen zweier Lernender an einer unterrichtlichen Aufgabe, Förderung der Entwicklung von Lösungen und sozialem Lernen Gruppenarbeit: zumeist drei bis fünf Lernende, die autonom unterrichtliche Themen bearbeiten, soziales Lernen im Team, oft mit Bildung von Führungsrollen zur Organisation Vortrag Plenumsdiskussion Feedback- und Gruppenarbeitsmethoden Lehrvortrag Einsatz von Simulationen Distanzunterricht Instruktionen

Einzelnachweise

Weblinks

https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/lehr-lern-methoden

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