350px Mit dem Titel Wasted Love hat der Countertenor JJ am 17. Mai 2025 für Österreich den Eurovision Song Contest gewonnen. Dieser Artikel behandelt das Musikjahr 2025.
Ereignisse Populäre Musik und Jazz 21. Januar: Mit Garth Hudson verstirbt das letzte Gründungsmitglied von The Band. 30. Januar: Beim Benefizkonzert FireAid zu Gunsten der Brandopfer in Südkalifornien treten u. a. Stevie Wonder, Stevie Nicks, No Doubt (mit Gwen Stefani), Earth, Wind and Fire, Billie Eilish, Billy Crystal, Rod Stewart, John Mayer, Alanis Morissette, Green Day, John Fogerty, Joni Mitchell, P!nk, Katy Perry, Red Hot Chili Peppers, Sting, Olivia Rodrigo, Lady Gaga und Stephen Stills auf. Die von der Annenberg Foundation organisierte Veranstaltung sammelt Spenden für die von den anhaltenden Waldbränden in Südkalifornien Betroffenen und für die Verhütung künftiger Waldbrände in der Region. 2. Februar: In der Crypto.com Arena in Los Angeles findet die 67. Grammy-Verleihung statt. Beyoncé kann bei der Verleihung ihren Rekord um 3 auf insgesamt 35 Grammy-Trophäen ausweiten. Hans Zimmer gewinnt für den Soundtrack zu Dune: Part Two seinen insgesamt 5. Grammy. 9. Februar: Im Stadion Caesars Superdome in New Orleans findet beim Super Bowl LIX die Super Bowl LIX Halftime Show statt. Dort ist US-Rapper Kendrick Lamar, der schon beim Super Bowl LVI aufgetreten war, Hauptkünstler, auch Sängerin SZA, Schauspieler Samuel L. Jackson, Produzent Mustard und Tennisstar Serena Williams treten auf. 14. Februar: Unter dem Titel Chefsache ESC 2025 – Wer singt für Deutschland? findet bis zum 1. März 2025 in mehreren Runden der deutsche Vorentscheid für den Eurovision Song Contest 2025 in Basel (Schweiz) statt. Als Sieger geht das Duo Abor & Tynna mit dem Titel Baller hervor. 25. Februar: 1,000 UK Artists veröffentlichen das Musikalbum Is This What We Want? Das Album besteht aus stillen, in Aufnahmestudios aufgenommenen Protestliedern, die gegen die Verwendung nicht lizenzierter urheberrechtlich geschützter Werke für die Ausbildung von Künstliche Intelligenz (KI) protestieren. Die Titel der Lieder bilden in deutscher Übersetzung den Satz „Die britische Regierung darf den Diebstahl von Musik nicht legalisieren, um KI-Unternehmen zu begünstigen“. Die Erlöse aus den Verkäufen gehen an die Musiker-Wohltätigkeitsorganisation Help Musicians. 25. Februar: Die US-amerikanische Alternative-Metal-Band Disturbed startet im Ford Idaho Center in Nampa ihre The Sickness 25th Anniversary Tour. 28. Februar: David Johansen, Leadsänger der New York Dolls und letztes noch lebendes Gründungsmitglied der Band, stirbt im Alter von 75 Jahren an Krebs. 1. März: Bei den BRIT Awards 2025 hat Charli xcx die meisten Auszeichnungen erhalten. 4. März: In Hamburg startet die Here Be Dragons Tour von Tobias Sammet. 7. März: Die 25. Verleihung des Amadeus Austrian Music Award findet in Wien in der Marx-Halle statt. 18. März: Die kanadische Sängerin Tate McRae startet in Mexiko-Stadt ihre Miss Possessive Tour. 22. März: Der 53. Deutsche Kleinkunstpreis wird in Mainz verliehen. In der Kategorie Chanson/Musik/Lied geht die Auszeichnung an Falk. 8. April: Beim Einsturz des Daches einer Diskothek in Santo Domingo, der Hauptstadt der Dominikanischen Republik, sind über 200 Menschen ums Leben gekommen. Zu diesem Zeitpunkt fand in der Diskothek ein Merengue-Konzert von Rubby Pérez statt, der ebenfalls bei dem Einsturz ums Leben kam. 15. April: Die schwedische Heavy-Metal-Band Ghost startet in Manchester ihre Ghost World Tour 2025. 15. April: Der deutsche Synthiepop-Sänger Peter Heppner startet in Stuttgart seine neunte eigenständige Solotournee Am Leben / Alive Pre-Listening-Tour. 16. Mai: Die Wiener Festwochen werden mit dem traditionellen Fest am Rathausplatz eröffnet, das diesmal unter dem Motto V is for LoVe steht und bei freiem Eintritt einen musikalischen Reigen von Klassik und Punk bietet. Angekündigt sind unter anderem Soap&Skin, Der Nino aus Wien, Nicole, Laurie Anderson und der Salzburger Mozartchor. 21./22. Mai: Die Music Awards Japan werden erstmals im ROHM Theater in Kyōto, Präfektur Kyōto vergeben. Die Preisverleihung wird weltweit im Fernsehen sowie auf YouTube gezeigt. 13. Juni: Im Kölner E-Werk erhielt Uschi Brüning den Deutschen Jazzpreis für ihr Lebenswerk. 14. Juni: Die Popsängerin Nezza singt in Los Angeles vor einem Spiel der Los Angeles Dodgers die US-amerikanische Nationalhymne in Spanisch. 5. Juli: Die britische Heavy-Metal- und Hard-Rock-Band Black Sabbath gibt unter dem Motto „Back to the Beginning“ das – am 5. Februar angekündigte – letzte Konzert in Gründungsbesetzung (Ozzy Osbourne, Tony Iommi, Geezer Butler und Bill Ward). Die Show findet im Villa Park in Birmingham statt und wird von namhaften Bands (u. a. Metallica und Slayer) sowie zahlreichen Gastmusikern aus der Szene begleitet.Black Sabbath treten ein letztes Mal live auf Metal Hammer, 5. Februar 2025 Nur 17 Tage später, am 22. Juli, stirbt Ozzy Osbourne im Alter von 76 Jahren in Birmingham an den Folgen seiner Parkinsonerkrankung. 16. Juli: Die US-amerikanische Sängerin Lady Gaga startet in Paradise ihre Konzerttournee The Mayhem Ball. 22. August: Mit Marjorie „Margie“ Needham Latzko stirbt das letzte lebende frühere Mitglied der Chordettes. 1. September: Das Ehepaar Horst und Birgit Lohmeyer ist für das Festival Jamel rockt den Förster mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet worden. 17. September: In der Wembley Arena findet das Benefiz-Konzert Together for Palestine zugunsten der Zivilbevölkerung, die vom seit 2023 anhaltenden Konflikt im Gazastreifen betroffen ist. 20. September: In Moskau gewinnt der Sänger Đức Phúc aus Vietnam den Intervision Song Contest. 1. November: Lauren Newton wurde beim Jazzfest Berlin mit dem Albert-Mangelsdorff-Preis für ihre „kunstvolle Erweiterung vokaler Ausdrucksmöglichkeiten“ geehrt. 13. November: Bei der Bambi-Verleihung 2025 in München wird Roland Kaiser für das Lebenswerk ausgezeichnet, Cher erhält den Bambi in der Kategorie „Legende“ und Zartmann in der Kategorie „Musicact des Jahres“. 26. November: Bei der Verleihung des Österreichischen Jazzpreises werden Helene Glüxam als beste Newcomerin, das Kenji-Herbert-Trio für das beste Album sowie Christian Muthspiel und das Orjazztra Vienna als bester Liveact ausgezeichnet. 4. Dezember: Bei der Verleihung des Musikpreises 1 Live Krone werden Nina Chuba als beste Künstlerin, Zartmann als bester Künstler und Tau mich auf als bester Song ausgezeichnet. 5. Dezember: Bei der Generalversammlung der EBU in Genf beschließen 160 Delegierte neue Regeln für den Eurovision Song Contest. Da der israelische Sender KAN nicht aus dem Bewerb 2026 ausgeschlossen wird, kündigen mehrere Sender ihre Nicht-Teilnahme an. 11. Dezember: Bei der Verleihung der Game Awards in Los Angeles erhält das Computerspiel Clair Obscur: Expedition 33 neun Auszeichnungen.
Klassische Musik und Musiktheater 1. Januar: Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2025 findet im Wiener Musikverein statt. Die Wiener Philharmoniker werden zum siebenten Mal von Riccardo Muti dirigiert. Erstmals steht ein Werk einer Frau auf dem Programm, der Ferdinandus-Walzer von Constanze Geiger. 27. Januar: Zum 80. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz findet in der Berliner Philharmonie ein Gedenkkonzert statt. Unter der Leitung von Wladimir Jurowski spielt das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin drei Werke, die sich mit dem musikalischen Erbe des Holocaust auseinandersetzen. Das Konzert eröffnet die Uraufführung der Komposition Aus Geigen Stimmen von Berthold Tuercke, geschrieben für 53 Violinen, eine Bratsche, ein Cello und Chor, die auf den Violins of Hope erklingen. Der RIAS Kammerchor ergänzt die Aufführung mit gesungenen und gesprochenen Texten. Darüber hinaus stehen das Streichtrio des tschechischen Komponisten Gideon Klein, das 1944 im Ghetto Theresienstadt entstand, sowie das Streichquartett Nr. 5 von Mieczysław Weinberg aus dem Jahr 1945 auf dem Programm. 11. Februar: Die Oper Festen von Mark-Anthony Turnage auf ein Libretto von Lee Hall nach dem gleichnamigen Film von Thomas Vinterberg und Mogens Rukov wird in London uraufgeführt. 6. April: In der Royal Albert Hall erfolgt die 48. Verleihung der Laurence Olivier Awards. 5. Mai: Bei der Verleihung der Pulitzer-Preis 2025 erhält Susie Ibarra für Sky Islands die Auszeichnung in der Kategorie Musik. 8. Mai: Uraufführung des Oratoriums Le petit pauvre d’Assise von Charles Tournemire (Musik und Libretto) im Theater Ulm. 31. Mai: Die Oper American Mother von Charlotte Bray (Musik) mit einem Libretto von Colum McCann wird im Theater Hagen uraufgeführt. 21. Juni: Die Uraufführung des Musicals Süßes Gold von Tom van Hasselt erfolgt im Rahmen der Burgfestspiele Mayen auf der Hauptbühne der Genovevaburg. 30. Juni: Die Uraufführung des Musicals Die Weiße Rose von Alex Melcher und Vera Bolten erfolgt im Festspielhaus Neuschwanstein. 18. Juli – 31. August: In Salzburg finden die Salzburger Festspiele statt. Im Rahmen der Festspiele wird der ukrainische Schriftsteller Serhij Schadan mit dem Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur ausgezeichnet. 24. Juli – 26. August: In Bayreuth finden die Bayreuther Festspiele statt. Nach dem Festspiel Open Air am 24. August wird am 25. August zur Eröffnung Richard Wagners Oper Die Meistersinger von Nürnberg gegeben. Es dirigiert Daniele Gatti. 17. September: Bei der 13. Verleihung des Österreichischen Musiktheaterpreises werden Ferruccio Furlanetto und Jaume Aragall für das Lebenswerk ausgezeichnet, Lisette Oropesa und Georg Nigl für die beste Hauptrolle. Beste Uraufführung wird Lass uns die Welt vergessen – Volksoper 1938. 2.–23. Oktober: In Warschau findet der XIX. Internationale Chopin-Wettbewerb (polnisch: XIX Międzynarodowy Konkurs Pianistyczny im. Fryderyka Chopina) statt. 24. Oktober: Das Musical Das Glück ist eine Orange von Peter Lund (Text) und Thomas Zaufke (Komposition) wird im Landestheaters Detmold uraufgeführt. Es handelt sich um ein Auftragswerk für das 200. Jubiläum des Theaters in Detmold. 13. November: Bei den International Opera Awards 2025 wird das MusikTheater an der Wien als bestes Opernhaus ausgezeichnet. Als beste Sänger werden Asmik Grigorian und Nicholas Brownlee geehrt. Für ihr Lebenswerk wird Agnes Baltsa gewürdigt. 18. November: Das Bach-Archiv in Leipzig präsentiert neu aufgefundene Orgelwerke Johann Sebastian Bachs. Diese wurden ursprünglich seinen Schülern zugeschrieben. 30. November: Paddington: The Musical von Tom Fletcher (Musik und Liedtexte) wird im Savoy Theatre im Londoner West End uraufgeführt. Simon Rattle, der Chefdirigent des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, erhält den diesjährigen Ernst von Siemens Musikpreis. Das Theater Magdeburg unter Intendant Julien Chavaz ist zum Theater des Jahres in den deutschsprachigen Ländern gekürt worden.
Medien 2. Januar: Die ARD-Popwellen starten mit Pop – Die Abendshow ihr gemeinsames Abendprogramm. 5. Januar: Im Beverly Hilton Hotel in Beverly Hills erfolgt die 82. Golden-Globe-Verleihung. Für die beste Filmmusik werden Trent Reznor und Atticus Ross für die Filmmusik im Film Challengers – Rivalen (Challengers) ausgezeichnet. Bester Filmsong wird El Mal aus Emilia Pérez mit Musik und Text von Clément Ducol, Camille und Jacques Audiard. 20. Januar: Eröffnung des 46. Filmfestivals Max Ophüls Preis, das bis 26. Januar geht. In der Kategorie Beste Filmmusik wird HVOB sowie Nicola von Leffern und Jakob Carl Sauer (Regie) für To Close Your Eyes and See Fire ausgezeichnet. 28. Februar: Der Film Emilia Pérez von Jacques Audiard gewinnt sieben Preise bei der César-Verleihung, darunter Bester Film, Beste Regie und Beste Filmmusik. 2. März: Bei der Oscarverleihung 2025 wird Daniel Blumberg für Der Brutalist (The Brutalist) in der Kategorie Beste Filmmusik ausgezeichnet.