Amalia Pica (* 1978 in Neuquén) ist eine argentinische bildende Künstlerin, die in London wohnt und arbeitet.

Leben Pica wurde während der argentinischen Militärdiktatur geboren, die sich auch in ihrem Werk niederschlägt. Sie studierte an der Escuela Nacional de Bellas Artes Prilidiano Pueyrredón in Buenos Aires und erwarb 2003 einen Bachelor of Arts. Anschließend war sie Artist in Residence an der Königlichen Akademie der Schönen Künste in Amsterdam und im Headlands Center for the Arts in Kalifornien.

Picas Werke sind in den ständigen Sammlungen der Tate Gallery, des Museum of Modern Art und des Museum of Contemporary Art (Chicago) ausgestellt.

Ihre Arbeiten beschäftigen sich häufig mit der Problematik der Kommunikation zwischen Menschen, insbesondere durch Sprache, sowie mit ihren Erfahrungen in der argentinischen Geschichte.

Werk

, Performance , 2011: Installation, in der an der Wand befestigte Gläser auf die Möglichkeiten des Abhörens hinweisen. , 2011: Installation, die ein Mengendiagramm als Beispiel für die Bildungs- und Erziehungsbeschränkungen während der Diktatur wiedergibt. A ∩ B ∩ C, 2013: Installation und Performance, bei der die Teilnehmer geometrische Formen aus farbigem Plastik übereinander legen und jedes Mal andere Muster bilden , 2013: Installation Similama, 2014: Installation

Ausstellungen

2010: Malmö Konsthall 2012: Chisenhale Gallery, London 2013: Museum Tamayo, Mexiko 2014: La Criée, Rennes 2015: Solomon R. Guggenheim Museum, New York 2020: Haus Konstruktiv, Zürich

Preise

2020: Zurich Art Prize

Einzelnachweise

Kategorie:Bildender Künstler (London) Kategorie:Installationskünstler (Vereinigtes Königreich) Kategorie:Argentinier Kategorie:Geboren 1978 Kategorie:Frau