Kick Axe ist eine kanadische Heavy-Metal- und Hard-Rock-Band. Sie wurde in den 1970ern gegründet und veröffentlichte in den Achtzigern drei Alben. Nach einer längeren Ruhezeit folgte im Jahr 2004 ein weiteres Album.
Geschichte 1974 formierte sich in Regina in der Provinz Saskatchewan die Gruppe Hobbit. Nach diversen Konzerten und Besetzungswechseln wurde der Name 1976 in Kick Axe geändert.Biography. Kickaxe.wz.cz, abgerufen am 2. Januar 2025.Steve Huey: Kick Axe Biography AllMusic, abgerufen am 3. Januar 2025 Im Jahr 1981 gelangte die Gruppe mit dem Lied Reality Is the Nightmare auf das Kompilationsalbum Playboy Street Rock des Männermagazins Playboy.Playboy Street Rock LP 1981 Thecorroseum.org, abgerufen am 2. Januar 2025
Im Jahr 1984 veröffentlichte Kick Axe ihr erstes Album Vices. Produziert wurde es von Spencer Poffer für dessen Label Pasha unter dem Mutterlabel CBS. Zu dieser Zeit war George Criston Leadsänger, UrmitgliedW. Ehmann: Plattenpass. Kick Axe, CBS, Frankfurt am Main, 21. Januar 1986. Victor Langen spielte E-Bass, Raymond Arthur Harvey und Larry Gillstrom, das zweite Urmitglied, waren die beiden Gitarristen und als Schlagzeuger fungierte Brian Gillstrom.Discogs: Kick Axe - Vices (Pitmann Pressing LP, Album, 1984) discogs.com, abgerufen am 2. Januar 2025 In einer Rezension der Musikzeitschrift Kerrang wurde das Album gelobt und dessen Originalität betont.Kerrang No. 71 vom Juni 1984, S. 9 (Scans) Kickaxe.wz.cz, abgerufen am 2. Januar 2025 Vices erreichte Platz 66 der kanadischen RPM-100-Albumcharts und auf dem amerikanischen Markt kam es auf Platz 126 der Billboard 200.RPM Top 100 Singles - September 15, 1984 Collectionscanada.gc.ca, abgerufen am 2. Januar 2025Billboard 200 September 8, 1984 Billboard.com, abgerufen am 2. Januar 2025 Im Sommer 1984 tourte die Band im Vorprogramm von Judas Priest durch die USA, danach folgten Auftritte mit Quiet Riot, Whitesnake und den Scorpions.Sean Kelly: Metal On Ice. Tales from Canada's Hard Rock and Heavy Metal Heroes. Dundurn Press, 2013. ISBN 978-1-4597-0710-8, S. 158 Im selben Jahr steuerte Kick Axe für den Film Up the Creek (deutscher Titel: Das turbogeile Gummiboot) den Titel 30 Days in the Hole bei, ein Cover eines Humble-Pie-Stücks.Discogs: Various – Up The Creek - Original Soundtrack From The Motion Picture. Discogs.com, abgerufen am 3. Januar 2025
1985 folgte das Album Welcome to the Club, das auf den Platz 93 der RPM-Charts kam.RPM Top 100 Singles - February 15, 1986 Collectionscanada.gc.ca, abgerufen am 2. Januar 2025 Darin enthalten war eine Coverversion von With a Little Help from My Friends, an der unter anderem Lee Aaron mitwirkte. Die Singleauskoppelung erreichte Platz 79 der RPM-Charts.Discogs: Kick Axe – With A Little Help From My Friends. Discogs.com, abgerufen am 3. Januar 2025RPM100 Singles, January 18, 1986 kickaxe.wz.cz, abgerufen am 2. Januar 2025 Am Soundtrack zum Film Transformers – Der Kampf um Cybertron war die Band 1986 unter dem eigens dafür gewählten Namen Spectre General mit den Liedern Hunger und Nothin's Gonna Stand In Our Way beteiligt.Discogs: Spectre General Discogs.com, abgerufen am 2. Januar 2025 1986 kam noch das Album Rock the World heraus, ab 1988 war die Band zunächst nicht mehr aktiv, meldete sich aber 2004 mit Kick Axe IV zurück.PRweb: Kick Axe Returns With New Studio Album 'Kick Axe IV' On Song Haus Music On September 7, 2004 'Kick Axe IV' Is The First Album From The Canadian Hard Rockers Since 1986 Prweb.com vom 3. November 2004, archiviert im Internet Archive, abgerufen am 2. Januar 2025
Stil Uwe Lerch attestierte der Band in Crash einen „niveauvollen, melodischen und virtuosen Heavyrock“. Wenige Monate zuvor hatte er den Stil als „US-Metal“ bezeichnet und Keel als Vergleich herangezogen.
Diskografie Studioalben 1984: Vices 1985: Welcome to the Club 1986: Rock the World 2004: IV
Singles 1981: Week-End Ride 1984: On the Road to Rock 1985: Comin’ After You 1985: With a Little Help from My Friends 1986: The Chain 1986: Nothin’s Gonna Stand in Our Way
Literatur Sean Kelly: Metal On Ice. Tales from Canada's Hard Rock and Heavy Metal Heroes. Dundurn Press, 2013, ISBN 978-1-4597-0710-8. Paul Suter: HM A–Z. The Ultimate Encyclopedia of Heavy Metal. Omnibus Press, London / New York / Sydney / Köln 1985, ISBN 0-7119-0633-5, S. 53.
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Einzelnachweise
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