Manfred Hüning (* 13. November 1953Geburtsjahr laut World Athletics, bei Amrhein steht 1952 in Rhede) ist ein ehemaliger deutscher Leichtathlet, der sich auf den Hammerwurf spezialisiert hatte.
Karriere Manfred Hüning warf für LAZ Rhede.
Manfred Hüning gewann keinen deutschen Meistertitel. Seine besten Platzierungen erreichte er 1977 in Hamburg, 1978 in Köln und 1980 in Hannover, als er jeweils Zweiter hinter Karl-Hans Riehm wurde.Fritz Steinmetz: Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften Band 2. Hornberger, Waldfischbach 1982, Seite 72f Von 1973 bis 1983 erreichte er zehnmal eine Endkampfplatzierung bei den Deutschen Meisterschaften.
Hüning startete von 1973 bis 1981 bei 21 Meisterschaften und Länderkämpfen im Nationaltrikot. Bei den Europameisterschaften 1974 in Rom erreichte er den sechsten Platz, vier Jahre später bei den Europameisterschaften 1978 in Prag wurde er Fünfter. Hüning stand 1980 im bundesdeutschen Aufgebot für die Olympischen Spiele in Moskau, die dann aber von der deutschen Mannschaft boykottiert werden mussten.
Dreimal nahm Hüning an Universiaden teil. Er belegte den fünften Platz 1977 in Sofia und den vierten Platz 1981 in Bukarest. 1979 in Mexiko-Stadt gewann er die Silbermedaille mit sechs Zentimetern Rückstand auf seinen Landsmann Klaus Ploghaus, aber 14 Zentimeter vor dem Drittplatzierten Jurij Sjedych aus der Sowjetunion.Medaillengewinner bei Universiaden bei gbrathletics
Seine Bestleistung von 79,16 Meter warf Hüning am 22. August 1979 in Dortmund.
Literatur Klaus Amrhein: Biographisches Handbuch zur Geschichte der Deutschen Leichtathletik 1898–2005. 2 Bände. Darmstadt 2005 publiziert über Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft, Seite 501
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Hammerwerfer (Deutschland) Kategorie:Teilnehmer an den World University Games (Deutschland) Kategorie:Teilnehmer der Sommer-Universiade 1977 Kategorie:Teilnehmer der Sommer-Universiade 1979 Kategorie:Teilnehmer der Sommer-Universiade 1981 Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1953 Kategorie:Mann