miniatur|hochkant|Krzysztof Ibisz (2023) Krzysztof Ibisz (* 25. Februar 1965 in Warschau) ist ein polnischer Schauspieler, Fernsehmoderator, Journalist und Produzent. Er gehörte von 1991 bis 1993 dem Sejm in dessen I. Wahlperiode an.

Leben und Beruf Krzysztof Ibisz wurde in der polnischen Hauptstadt geboren. Nach dem Abitur studierte er bis 1988 an der Staatlichen Hochschule für Film, Fernsehen und Theater in Łódź. 1998 schloss er ein Aufbaustudium am Institut für Journalismus der Universität Warschau ab.„Krzysztof Ibisz“ auf filmpolski.pl, abgerufen am 31. Dezember 2024.

Sein Debüt als Theaterschauspieler gab er in der Rolle des Kesselflickers Tom Snout (polnisch: Ryjek) in William Shakespeares Komödie Ein Sommernachtstraum im Teatr Ochoty in Warschau. Von 1988 bis 1993 war er am Studio-Theater in Warschau engagiert. In den 1990er Jahren begann er, für Telewizja Polska zu arbeiten. Dort moderierte er zunächst die Kindersendung „5-10-15“.„Telewizyjna Jedynka nie pokaże już 5-10-15“ auf www.dziennik.pl:80, abgerufen am 31. Dezember 2024. Später übernahm er auch andere Formate, wie die Unterhaltungsshow „Czar par“. Er präsentierte auch das Sopot Festival, das Landesfestival des Polnischen Liedes und die Wahl der Miss Polonia. Von 1997 bis 2000 war er beim Privatsender TVN tätig, wo er die Formate „Wszystko albo nic“, „Ibisz, gwiazdy, muzyka“, „Ibisekcję“, „Zostań Gwiazdą“ und „Gorączkę złota“ moderierte. 2000 wechselte er zu Polsat, wo er neben Reality-Formate und Game-Shows„Krzysztof.Ibisz“ auf www.ibisz.pl, abgerufen am 31. Dezember 2024. auch diverse weitere Sendungen präsentierte.

Ibisz ist in dritter Ehe verheiratet – die Schauspielerin Anna Nowak war seine zweite Ehefrau – und Vater von vier Kindern.

Politik Ibisz wurde bei der ersten völlig freien Parlamentswahl 1991 auf der Liste der Polska Partia Przyjaciół Piwa (PPPP) in den Sejm gewählt.Ergebnis in Monitor Polski 1991, Nr. 41, S. 435. Innerhalb der PPPP gehörte er zur Gruppierung Małe Piwo (kleines Bier), aus der sich die parlamentarische Gruppe „Spolegliwość“ bildete. Später schloss er sich der Partia Emerytów i Rencistów „Nadzieja” an, deren parlamentarischer Gruppe er bis zum Ende der Wahlperiode angehörte.„KOŁO POSELSKIE PARTII EMERYTÓW I RENCISTÓW »NADZIEJA«“ auf www.sejm.gov.pl, abgerufen am 31. Dezember 2024. Anschließend zog er sich aus der Politik zurück.

Weblinks

Biogramm auf der Website des Sejm, 1. Wahlperiode

Einzelnachweise

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