mini|Gemälde aus dem Jahr 1912 Woldemar Karl Heinrich Alexander Baron von Uxkull (auch Üxküll, * 23. AugustStackelberg, Otto Magnus von: Genealogisches Handbuch der estländischen Ritterschaft, Bd.: 1, Görlitz, , Seite 490 1860 in Uuemõisa (Großdorf), damals Gouvernement Estland; † 15. März 1945 in Basel) war ein deutsch-baltischer Schriftsteller, der vor allem durch seine Erzählungen aus dem Kaukasus bekannt wurde.anthrowiki.atAdolf Bartels: Die deutsche Dichtung der Gegenwart. Neue Ausgabe in drei Teilen: Die Alten, Die Jüngeren, Die Jüngsten. 10.–12. Aufl. Leipzig, Haessel 1921–1922, 2. Teil, Seite 65
Leben Woldemar Baron von Uxkull entstammt dem Adelsgeschlecht Uexküll. Er besuchte die Domschule in Reval und später das Gymnasium in Kuressaare (Arensburg). In der Kavallerie Russlands diente er zwei Jahre lang und war in diesem Zusammenhang auch im Kaukasus. 1883 heiratete er die Tochter eines französischen Botschafters. Die Ehe wurde in den 1890er Jahren geschieden. 1899 heiratete Üxküll Martha von Ditmar aus Riga. Von 1906 bis 1914 absolvierte er Vortragsreisen in viele Länder. Nach 1918 lebte er in Österreich und der Schweiz.
Schriften (Auswahl) Die Schwurbrüder. Berlin 1911. Kaukasische Novellen. Berlin-Lichterfelde 1912. Das Kriegsgericht. Hamburg-Großborstel 1912. Spartacus. Ein Roman aus der römischen Gladiatorenzeit. Dresden 1920. Eine Einweihung im Alten Ägypten. München [Pasing] 1922 Die Eleusinischen Mysterien. Berlin 1927
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Text in der Hermetik-Akademie-Bibliothek
Einzelnachweise
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