Cap d’Astarac ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Département Gers in der Region Okzitanien (bis 2015 Midi-Pyrénées). Sie gehört zum Arrondissement Mirande und zum Gemeindeverband Communauté de communes Val de Gers.
Die Gemeinde entstand mit Wirkung vom 1. Januar 2025 als Commune nouvelle durch Zusammenlegung der bis dahin selbstständigen Gemeinden Saint-Blancard, Cabas-Loumassès, Monbardon und Sarcos, die fortan den Status als Communes déléguées besitzen. Der Verwaltungssitz befindet sich in Saint-Blancard.
Gemeindegliederung Commune déléguéeEhemaligerINSEE-CodePLZFläche (km²)Einwohnerzahl ()Saint-Blancard (Verwaltungssitz) 32365 32140 14,87 Cabas-Loumassès 32067 32140 4,11 Monbardon 32260 32420 6,41 Sarcos 32413 32140 6,41
Geografie Cap d’Astarac liegt rund 27 Kilometer südöstlich von Mirande und 34 Kilometer südsüdöstlich von Auch im Süden des Départements Gers an der Grenze zum Département Haute-Garonne. Der Ort befindet sich in der Région naturelle des Astarac, die sich entlang des Plateaus von Lannemezan zieht und Teil der historischen Provinz der Gascogne ist. Die Gemeinde erstreckt sich über drei Ausläufer des Plateaus von Lannemezan, die jeweils flache bis steile Bergrücken zwischen den Flüssen Arrats, Arrats de devant und Gimone bilden. Zahlreiche Bäche entspringen auf den Höhenzügen, die in niederschlagsarmen Perioden häufig trockenfallen. Auf einem der Kämme befindet sich das Zentrum im Ortsteil Saint-Blancard in Form eines Straßendorfs auf etwa Höhe und die höchste Erhebung von in der Nähe. Die niedrigste Erhebung wird im äußersten Nordwesten mit beim Austritt der Gimone aus dem Gemeindegebiet gemessen.
Teile des Gebiets von Cap d’Astarac gehören zum Natura-2000-Schutzgebiet „Vallée et coteaux de la Lauze“ (FR7300897) und zu sieben ZNIEFF-Naturzonen.
Umgeben wird Cap d’Astarac von den elf Nachbargemeinden:
Sehenswürdigkeiten Name Ort Bemerkungen Bild Schloss Saint-Blancard Saint-Blancard 16. Jahrhundert, in Teilen als Monument historique eingeschrieben zentriert|175x175px Kirche Saint-Pancrace Saint-Blancard 13. Jahrhundert zentriert|175x175px Kirche Saint-Jean-Baptiste Cabas-Loumassès zentriert|175x175px Kirche Sainte-Magdelaine Monbardon zentriert|175x175px Schloss Monbardon Monbardon zentriert|175x175px Kirche Saint-Étienne Sarcos 16. Jahrhundert zentriert|175x175px
Bildung Die Gemeinde verfügt über eine öffentliche Vorschule (École maternelle) in Saint-Blancard und eine öffentliche Grundschule (École élémentaire) in Monbardon. mini|Jambon noir de Bigorre Wirtschaft Rund fünfzehn Landwirte betreiben im Dorf Saint-Blancard Viehzucht, Geflügelzucht, konventionelle oder biologische Landwirtschaft, Direktverkauf, Spezialproduktion. Als Wertschätzung für die Arbeit der Biobauern trägt Saint-Blancard seit 2022 das Label „Territoire Bio-Engagé“. Dieses Label wird Gemeinden verliehen, die mehr als 15 % ihrer landwirtschaftlichen Fläche biologisch bewirtschaften. Saint-Blancard hat 31,32 %.
Cap d’Astarac liegt in den Zonen AOC der Schweinerasse Schwarzfußschwein (Porc noir de Bigorre) und des dazugehörigen Schinkens Jambon noir de Bigorre
Verkehr Cap d’Astarac liegt abseits größerer Verkehrsachsen. Nachgeordnete Departementsstraßen und lokale Landstraßen verbinden die Ortsteile untereinander und mit den Nachbargemeinden. Ein Anruflinienbus des Gemeindeverbands verkehrt zweimal täglich zwischen Saint-Blancard und Auch.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in Okzitanien Kategorie:Commune nouvelle im Département Gers Kategorie:Gemeindegründung 2025