mini|Lukas Rüppel (2024). Foto: Joel Heyd

Lukas Rüppel (* 1985 in Göttingen) ist ein deutscher Schauspieler.

Leben Rüppel absolvierte ein Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst «Ernst Busch» Berlin. Schon während des Studiums spielte er in der Regie von Claus Peymann am Berliner Ensemble.

2010 folgte sein erstes Engagement am Schauspiel Stuttgart, wo er u. a. mit Regisseurinnen und Regisseuren wie Claudia Bauer, Jan Neumann, Peter Kastenmüller, Johanna Wehner und Christian Weise zusammenarbeitete. Von 2013 bis 2017 war er Ensemblemitglied am Schauspiel Frankfurt und wirkte in Inszenierungen u. a. von René Pollesch, Stephan Kimmig, Bastian Kraft, Alexander Eisenach und Christopher Rüping mit. 2017 wechselte er an das Staatsschauspiel Dresden und arbeitete dort u. a. mit Sebastian Baumgarten, Jan-Christoph Gockel und Sebastian Hartmann zusammen.

Seit der Spielzeit 2019/20 ist er festes Ensemblemitglied am Residenztheater München (Bayerisches Staatsschauspiel).

Rüppel lebt in München.

Theater (Auswahl) Berliner Ensemble 2008: Frühlings Erwachen (als Moritz Stiefel). Von Frank Wedekind. Inszenierung: Claus Peymann 2009:Doña Rosita oder die Sprache der Blumen (als Rositas Verlobter). Von Federico García Lorca. Inszenierung: Thomas Langhoff Staatstheater Stuttgart 2010: Was ihr wollt (als Viola). Von William Shakespeare. Inszenierung: Christian Weise 2011: Maß für Maß (als Lucio). Von Paul Brodowsky nach William Shakespeare. Inszenierung: Christian Weise 2012: Roberto Zucco (als Zucco). Von Bernard-Marie Koltès. Inszenierung: Mareike Mikat 2012: Tartuffe (als Damis). Von Molière. Inszenierung: Claudia Bauer 2012: Wir sind viele und reiten ohne Pferd (als Hipster Ätz). Von Martin Heckmanns. Inszenierung: Marc Lunghuß 2013: Das Leben ein Traum (als Sigismund). Von Pedro Calderón de la Barca. Inszenierung: Peter Kastenmüller Schauspiel Frankfurt 2013: Die Nibelungen (als Siegfried).Von Friedrich Hebbel. Inszenierung: Jorinde Dröse 2013: Der Idiot (als Rogoshin). Nach dem Roman von Fjodor Michailowitsch Dostojewski. Inszenierung: Stephan Kimmig 2014: Glaube Liebe Hoffnung (als Alfons Klostermeyer). Von Ödön von Horváth. Inszenierung: Andreas Kriegenburg 2014: Je t'adorno (als Lukas). Von René Pollesch. Inszenierung: René Pollesch 2014: Macht nichts (als Der Jäger). Von Elfriede Jelinek. Inszenierung: Johanna Wehner 2014: Das Spiel ist aus (als André Charlier). Von Jean-Paul Sartre. Inszenierung: Alexander Eisenach 2014: Peter Pan (als Smee). Von Michael Schweighöfer. Inszenierung: Michael Schweighöfer 2015: Wer hat Angst vor Virginia Woolf? (als Nick). Von Edward Albee. Inszenierung: Stephan Kimmig 2015: Der zerbrochne Krug (als Ruprecht). Von Heinrich von Kleist. Inszenierung: Oliver Reese 2015: Macbeth (als Banquo). Von William Shakespeare und Dave St-Pierre. Inszenierung: Dave St-Pierre 2016: Clockwork Orange (als Alex u. a.). Nach dem Roman von Anthony Burgess. Inszenierung: Christopher Rüping 2016: Schuld und Sühne (als Luschin). Von Fjodor Michailowitsch Dostojewski. Inszenierung: Bastian Kraft 2016: Königin Lear (als Hendrik). Von Tom Lanoye. Inszenierung: Kay Voges 2016: Der kalte Hauch des Geldes (als Sneaky Sam). Von Alexander Eisenach. Inszenierung: Alexander Eisenach 2017: Ich, ein Anfang (als Lars). Von Sasha Marianna Salzmann. Inszenierung: Bernadette Sonnenbichler 2017: Willkommen in Deutschland (als Baz). Von Tony Kushner. Inszenierung: Katrin Plötner Staatsschauspiel Dresden 2017: Professor Bernhardi (als Hochroitzpointner). Von Arthur Schnitzler. Inszenierung: Daniela Löffner 2017: Die Affäre Rue de Lourcine (als Justin). Von Eugène Labiche. Inszenierung: Michael Talke 2018: Maria Stuart (als Mortimer). Von Friedrich Schiller. Inszenierung: Thomas Dannemann 2018: Erniedrigte und Beleidigte (als Aljoscha). Nach dem Roman von Fjodor Michailowitsch Dostojewski unter Verwendung der Hamburger Poetikvorlesung von Wolfram Lotz. Inszenierung: Sebastian Hartmann 2018: Der Untertan (als Wolfgang Buck jr.). Von Jan-Christoph Gockel und Julia Weinreich nach dem Roman von Heinrich Mann. Inszenierung: Jan-Christoph Gockel 2019: Operation Kamen (als Lischka). Von Florian Fischer. Inszenierung: Florian Fischer (Koproduktion mit dem Archa Theater Prag) 2019: Kabale und Liebe (als Wurm). Von Friedrich Schiller. Inszenierung: Data Tavadze 2019: Woyzeck (Ensemble). Nach Georg Büchner und dem Roman Tram 83 von Fiston Mwanza Mujila und Die Wunde Woyzeck von Heiner Müller. Inszenierung: Jan-Christoph Gockel

Residenztheater München 2020: Einer gegen alle (Ensemble). Frei nach dem Roman von Oskar Maria Graf in einer Bearbeitung von Alexander Eisenach. Inszenierung: Alexander Eisenach 2020: Dantons Tod (als Robespierre). Nach Georg Büchner. Inszenierung: Sebastian Baumgarten 2020: Tagebuch eines geschlossenen Theaters #2 und #37 – Von und mit Lukas Rüppel 2021: Tagebuch eines geschlossenen Theaters #108 und #121 und #175 – Von und mit Lukas Rüppel 2021: Agnes Bernauer (als Schausteller / Bierholer / Arbeiter / Sepp). Von Franz Xaver Kroetz. Inszenierung: Nora Schlocker 2022: Hamlet (als Laertes). Von William Shakespeare. Inszenierung: Robert Borgmann 2022: Valentiniade. Sportliches Singspiel mit allen Mitteln. Von und nach Karl Valentin und mit Texten von Michel Decar. Inszenierung: Claudia Bauer 2022: Spiel des Lebens – Die Kareno-Trilogie: «An des Reiches Pforten» – «Spiel des Lebens» – «Abendröte» (als Dr. phil. Carsten Jerven). Nach Knut Hamsun. Inszenierung: Stephan Kimmig 2022: Agamemnon (als Ägisth / Chor). Nach Aischylos. Inszenierung: Ulrich Rasche, Residenztheater München und Athen- und Epidaurus-Festival (AEF) 2022: Der Schiffbruch der Fregatte Medusa (div. Rollen). Von Alexander Eisenach nach dem historischen Bericht von Jean-Baptiste Henri Savigny und Alexandre Corréard. Inszenierung: Alexander Eisenach 2023: Die Träume der Abwesenden – Eine Trilogie: «Leas Hochzeit» – «Heftgarn» – «Simon» (als Hans, Vater von Chaim). Nach Judith Herzberg. Inszenierung: Stephan Kimmig 2023: Peer Gynt (als Der Dovre-Alte / Begriffenfeldt, Professor, Dr. phil., Direktor des Irrenhauses von Kairo / Ein Pfarrer); Inszenierung: Sebastian Baumgarten 2023: Götz von Berlichingen (als Götz von Berlichingen). Nach Johann Wolfgang von Goethe. Inszenierung: Alexander Eisenach 2023: Jetzt oder Nie – Ein Liederabend von Florian Paul und Max Rothbart 2024: #14 Wie spielst du das, Lukas Rüppel? 2024: Mosi – The Bavarian Dream (als Reporter). Von Alexander Eisenach, Inszenierung: Alexander Eisenach 2024: Ein Sommernachtstraum (als Theseus Wesselmann / Oberon). Inszenierung: Stephan Kimmig 2025: Sankt Falstaff (als #6 / Das Hirn / Ed). Von Ewald Palmetshofer frei nach «King Henry IV» von William Shakespeare (Uraufführung / Auftragswerk). Inszenierung: Alexander Eisenach 2025: Warten auf Godot (als Lucky). Von Samuel Beckett. Inszenierung: Claudia Bauer 2025: Life continues to be incredibly beautiful – Szenische Lesungsperformance aus John Cages Briefen. Inszenierung: FX Mayr 2025: Writers Room: Die Spätschicht. Eine Late Night Show mit den Welt/Bühne-Autorinnen und - Autoren. Moderiert von Lukas Rüppel und Stella Neuner 2025: Der Untertan (als Diederich Heßling). Nach dem gleichnamigen Roman von Heinrich Mann. Inszenierung: Alexander Eisenach 2026: Marat / Sade - Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats dargestellt durch die Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton unter Anleitung des Herrn de Sade (als Jean Paul Marat). Von Peter Weiss. Inszenierung: Claudia Bossard 2026: Hamlet AI (als Michael 2). Von Michael Yates Crowley. Inszenierung: Michael Rau unter Mitarbeit von Ilja Mirsky und Lea Maria Unterseer (Im Rahmen des Welt Bühne-Festivals 2026) 2026: Die Dreigroschenoper (als Moritatensänger / Filch / Münz-Matthias / Smith). Von Bertolt Brecht (Text) und Kurt Weill (Musik) unter Mitarbeit von Elisabeth Hauptmann. Inszenierung: Philipp Stölzl

Filmografie (Auswahl) 2017: Tatort: Fürchte dich 2017: Hit Mom – Mörderische Weihnachten 2018: Die Galoschen des Glücks 2018: Labaule & Erben (Fernsehsechsteiler) 2021: Fabian oder Der Gang vor die Hunde 2021: Der Alte (Fernsehserie, 1 Folge) 2021: Für immer Eltern 2024: Polizeiruf 110: Jenseits des Rechts 2024: Levi Strauss und der Stoff der Träume (Fernsehvierteiler) (ARD) 2025: Dann passiert das Leben 2025: Das Kanu des Manitu 2025: Tatort - Das Verlangen

Hörspiele (Auswahl) Sprecher 2013: Patrick Pécherot: Paris-Trilogie (3 Teile) (Kellner) – Regie: Philippe Bruehl (Hörspielbearbeitung, Kriminalhörspiel – SWR) 2013: Sandra Kellein: Pardon (Einziger Sprecher) – Regie: Iris Drögekamp (Original-Hörspiel – SWR) 2015: Franz Werfel: Armenien und der Orient: Die vierzig Tage des Musa Dagh (2 Teile) (Samuel Awakian) – Bearbeitung und Regie: Kai Grehn (Hörspielbearbeitung – SWR/NDR/HR) 2015: Jan Decker: Gua Nim Washoe – Regie: Iris Drögekamp (Originalhörspiel – SWR) 2016: Inge Müller, Lothar Trolle: Jona (Vorlage: Ich Jona (Romanfragment)) (Junger Soldat) – Regie: Walter Adler (Hörspielbearbeitung – HR/SWR) 2017: FALKNER: Der Vogel, der Vogel. Manifest 51 (Tomas) – Regie: Falkner (Originalhörspiel – WDR) 2018: Kurt Vonnegut: Schlachthof 5 oder: Der Kinderkreuzzug. Ein Pflichttanz mit dem Tod (2 Teile) (Engländer, Installateur) – Bearbeitung und Regie: Leonhard Koppelmann (Hörspielbearbeitung – SWR) 2022: Elena Ferrante: Die Geschichte der getrennten Wege. Neapolitanische Saga (4 Teile) Bearbeitung und Regie: Martin Heindel (Hörspielbearbeitung – BR) 2023: Maja Das Gupta: Liberté Regie: Alexandra Distler (Originalhörspiel – BR) Auszeichnung: Hörspiel des Monats Februar 2023

Autor und Regie 2023: Lukas Rüppel, Franziska Margarete Hoenisch, David Moser: Loose the rich – Regie: Die Autoren (Originalhörspiel – Deutschlandradio) Quelle: ARD-Hörspieldatenbank

Ehrungen und Auszeichnungen

2026: Nominierung für den Kurt-Meisel-Preis der Freunde des Residenztheaters e.V. für herausragende künstlerische Leistung

Weblinks

Einzelnachweise

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