Pherenikos () war ein antiker, griechischer Epiker aus Herakleia Pontike. Seine Lebensdaten sind ungewiss. Otto Stählin und Wilhelm Schmid datieren ihn mit Unsicherheit zwischen 146 v. Chr. und 100 n. Chr.Wilhelm Schmid, Otto Stählin: Geschichte der griechischen Literatur. Von 320 vor Christus bis 100 nach Christus. In Handbuch der Altertumswissenschaft Band 7,2,1, 6. Auflage, S. 332 Aus seinen Werken sind nur zwei Stellen erhalten.
Er überlieferte die Genealogie des Oxylos. Nach dessen Kindern sollen verschiedene Bäume ihre Namen erhalten haben.Athenaios, Deipnosophistai, 3,78 B Die Scholia zu den olympischen Oden des Pindar bewahrten fünf Verse des Pherenikos.Scholia Olymp. III,28c In Anders Bjørn Drachmann: Scholia vetera in Pindari carmina, Leipzig 1903, S. 112–113 (Digitalisat) Hierauf bezieht sich auch Johannes Tzetzes.Chil. VII. Hist. 144, 651; 676; 680–685 In Johannes Tzetzes: Historiarum variarum chiliades, Leipzig 1826, S. 264–266 (Digitalisat) Nach diesen stammte der kriegerische Stamm der Hyperboreer von den Titanen ab, verehrte Apollon auf der Insel Delos und wohnte nördlich der Arimaspen und Issedonen-Skythen, jenseits des Tanais.
Literatur
Leonhard Schmitz: Pherenikus In: William Smith: . Band 3, John Murray, London 1873 (Digitalisat) Felix Jacoby: Die Fragmente der griechischen Historiker. Geschichte von Staedten und Voelkern. - B, Kommentar zu Nr. 297–607. Text – Noten. Brill, Leiden 1955, S. 255, 650
Einzelnachweise
Kategorie:Grieche (Antike) Kategorie:Mythograph (griechische Antike) Kategorie:Geboren im 1. Jahrtausend v. Chr. oder 1. Jahrtausend Kategorie:Gestorben im 1. Jahrhundert v. Chr. oder 1. Jahrhundert Kategorie:Grieche Kategorie:Mann