mini|220px|Porträt des schottisch-gebürtigen Geologen von
, CBE (* 12. April 1877 in , Neuseeland; † 4. Oktober 1946 in , Neuseeland) war eine neuseeländische Künstlerin und bevorzugt Porträtmalerin.
Frühes Leben wurde am 12. April 1877 als älteste von vier Kindern der Eheleute und dem Gärtner , in geboren. , wie sie von allen genannt wurde, ging von 1883 bis 1890 zur Grundschule vor Ort und als sie anschließend die besuchte, begann sie von 1891 bis 1893 an der Samstagsklasse der teilzunehmen. 1892 nahm sie auch für eine kurze Zeit Unterricht in der Privatschule von .
Von 1894 bis 1900 studierte sie dann an der und erhielt zwischen 1897 und 1899 mehrere Stipendien. Im Jahr 1900 erhielt sie den und ein Stipendium für Stillleben, das im folgenden Jahr verlängert wurde. Zwischen 1899 und 1902 nahm sie an den Studentenwettbewerben der (CSA) teil und gewann zwei Bronze- und zwei Silbermedaillen für Malen und Modellieren.
Arbeit als Kunstschaffende Nach Abschluss ihres Studiums war von 1901 bis Ende 1904 für die tätig und unterrichtete danach privat in ihrem Atelier in der in . 1903 wurde sie aktives Mitglied der CSA, stellte bis 1946 fast jedes Jahr aus und wurde war von 1937 bis 1946 Mitglied im Rat der CSA.
Wie viele in ihrer Zeit war auch von den Werken des niederländischen Malers beeinflusst, der von 1898 bis 1904 in und danach in arbeitete. Sie war allerdings nie seine Schülerin, besuchte aber gelegentlich sein Atelier. Sie teilte seine Philosophie von der Kraft und dem Impuls des Lichts und Kraft der Natur in der Kunst.
Am 31. Dezember 1908 heiratete ihren Studienkollegen in und nahm seinen Namen an. Beide verband schon viele Jahre zuvor eine enge Freundschaft und nach der Vermählung verband sie weiterhin die Kunst und das unzertrennliche Arbeiten miteinander. Obwohl auch Landschaften malte, so wuchs mit jedem Porträt, das sie schuf, ihr Ruf als Porträtmalerin. Mit dem Ruf, der ihr vorauseilte, erhielt sie 1920 sogar von der Neuseeländischen Regierung den Auftrag ein Porträt von zu erstellen.
London, Cornwall und Paris Im selben Jahr entschlossen sich und ihr Mann nach Europa zu reisen. , und Paris waren ihre Aufenthaltsorte, in denen sie malten, Künstlerateliers und Galerien besuchten. Von Paris aus ging es zurück nach , von wo aus sie ihre Rückreise antreten mussten.
Neuseeland Im Januar 1922 kamen sie wieder in an und bezogen eine neue Wohnung. Inspiriert von ihrer Erfahrung der Reise erweiterte sich s Ansatz des akademischen Naturalismus und ihre „Interpretationen“ von Personen wurden in den Gemälden in Form und Farbe lebendiger. Sie malte Porträts von eleganten, modischen jungen Frauen aus der Gesellschaft ihrer Region, was ihren Ruf als Porträtmalerin noch weiter festigte und verstärkte.
Erfolge im Ausland 1924 wurde die ersten ihrer Werke auch im Ausland bekannt, als eines ihrer Gemälde in der in ausgestellt wurde. Ab diesem Zeitpunkt war ihr Erfolg in Übersee nicht mehr aufzuhalten. Ab dem Jahr 1931 nahm sie an Ausstellungen der und der in teil und an der in . 1932 konnte sie zum ersten Mal an einer Ausstellung der auf dem teilnehmen. Auf dem im Jahr 1934 erhielt ihr Porträt von dann sogar mit der Silbermedaille eine Auszeichnung und war damit die höchste Auszeichnung, die je neuseeländische Künstlerin dort erhielt.
Ehrung in Neuseeland Bereits als „Neuseelands führende Porträtmalerin“ bezeichnet, war diese Anerkennung auf ihre Erfolge in Übersee zurückzuführen. Eine offizielle Anerkennung in Neuseeland, die im Jahr 1938 mit der Ernennung zum (CBE) erfolgte, war dann nur folgerichtig. Eine weitere Anerkennung erhielt sie 1940, als ihr Porträt von dem schottisch-gebürtigen Geologen und Professor von der gekauft und 1945 in die Ausstellung aufgenommen wurde.
starb am 4. Oktober 1946 im Alter von 69 Jahren in , überlebt von ihrem .
Ehrungen 1938 – (CBE)
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Literatur
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Einzelnachweise
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