Scream 7 ist ein US-amerikanischer Slasher-Film von Regisseur Kevin Williamson, der am 27. Februar 2026 in den US-amerikanischen und einen Tag zuvor in den deutschen Kinos startete. Es handelt sich um eine Fortsetzung zu Scream VI (2023) und bildet den siebten Teil der Scream-Reihe. Die Hauptrolle übernahm erneut Neve Campbell als Sidney Prescott, neben ihr sind unter anderem Isabel May, Joel McHale, Courteney Cox und Matthew Lillard zu sehen.

Handlung In Woodsboro besucht Scott, ein großer Fan der Stab-Reihe, gemeinsam mit seiner Freundin Madison das zu einer buchbaren Touristenattraktion umgewandelte Elternhaus des Ghostface-Killers Stu Macher, in welchem einst mehrere Woodsboro-Massaker gipfelten. Sie diskutieren Gerüchte, denen zufolge Stu noch am Leben sein soll, obwohl dieser einst mit einem Fernseher erschlagen wurde. Kurz darauf erscheint ein neuer Ghostface-Killer und bringt beide um, ehe er das Haus in Brand steckt.

Sidney Prescott hat sich derweil in der Kleinstadt Pine Grove in Indiana als Inhaberin eines Coffeeshop ein neues und ruhiges Leben aufgebaut, ist mit dem lokalen Polizeichef Mark Evans glücklich verheiratet und Mutter von drei Töchtern. Zwischen ihrer ältesten Tochter, der 17-jährigen Tatum, die sie nach ihrer besten Freundin benannte, kommt es wiederholt zu Spannungen, da Sidney die schmerzhaften Erlebnisse ihrer Vergangenheit hinter sich lassen will. Wegen ihrer Erfahrung mit Billy Loomis hegt sie zudem starke Skepsis gegenüber Tatums Freund Ben Brown, ein weiterer Grund, der zum schiefen Haussegen zwischen Mutter und Tochter beiträgt.

Eines Tages erhält Sidney abermals einen Videoanruf von Ghostface, der sich dabei als sichtlich gealterter und vernarbter Stu zu erkennen gibt, der scheinbar doch seinen Tod überlebt hatte. Stu erklärt Tatum zu seinem neuen Ziel und gibt zudem seine Position preis – außerhalb des Theaters, wo Tatum gerade mit mehreren Klassenkameraden unter dem Lehrer George Willis an einem Theaterstück arbeitet. Als Sidney mit der alarmierten Polizei im Theater eintrifft, sind Tatums beste Freundin Hannah Thurman und ihr Mitschüler Aaron Ghostface bereits zum Opfer gefallen. Hannah, die im Stück eine schwebende Fee spielen sollte, wurde über der Bühne hängend ausgeweidet.

Nachts dringt Ghostface in Sidneys Haus, indem er sich zuvor auf dem Dachboden versteckt hat, und bedroht Tatum. Mark gerät dabei in ein Handgemenge mit dem Killer und wird die Treppe hinunter geworfen. Sidney und Tatum schließen sich kurz danach im Safe Room des Hauses ein und entkommen durch einen alternativen Weg nach draußen. Dennoch findet Ghostface die beiden erneut, jagt sie nach draußen und stürzt sich auf Mark, gerät allerdings auf die Straße und wird von einem SUV überfahren. Als Fahrerin entpuppt sich die Reporterin und Sidneys alte Bekannte Gale Weathers, die gemeinsam mit den Zwillingen Mindy und Chad Meeks-Martin auf die Morde aufmerksam wurde. Der tote Killer wird an Ort und Stelle demaskiert, welchen Sidney als Kunde aus dem Coffeeshop wiedererkennt; die Polizei identifiziert den Killer schließlich als Karl Gibbs, einen aus der lokalen Psychiatrie geflohenen Mörder. Als Folge statten Sidney und Gale der Psychiatrie einen Besuch ab und suchen nach Antworten. Vom Aufseher Marco Davis erfahren sie, dass ein an Amnesie leidender Patient, der kürzlich freigelassen wurde und in der Zelle neben Gibbs gelebt habe, gewisse Ähnlichkeiten zu Stu aufweisen würde.

Mindy gibt Tatum den Ratschlag, all ihre verbliebenen Freunde an einem Ort zu versammeln, da der Killer in der Vergangenheit immer eine persönliche Verbindung zum Ziel hatte. Neben Ben betrifft dies auch Chloe Parker und Lucas Bowden, einen True Crime-Enthusiast, der ein großes Interesse an den Woodsboro-Massakern hegt. Sidney gewährt Gale in der Zwischenzeit das lange von ihr ersehnte Live-Interview, wobei sie den Killer, wenn er wieder anrufe, mittels Tracking aufzuspüren versuchen. Mark wird unterdessen zu Hause von Ghostface angegriffen und wiederholt abgestochen. Am Ende des Interviews meldet sich Stu erneut und zeigt sich vor der Taverne, in der sich gerade Tatum, ihre Freunde und die Zwillinge aufhalten.

Während Sidney in Panik die Straße hinunterläuft, entdeckt Tatum Bens Laptop, auf dem er getestet hat, mittels Deepfake Stus Gesicht zu generieren; im Glauben er sei der Killer, rennt auch sie davon. In der Taverne tötet Ghostface, nachdem er die Zwillinge verletzt hat, Chloe und Lucas, diesen mittels eines Zapfhahns. Ben stößt einige Zeit später wieder auf Tatum, fällt aber ebenfalls Ghostface zum Opfer. Verängstigt flüchtet Tatum in den Coffeeshop ihrer Mutter und schließt sich im Büro ein, wobei diese ihrer Tochter telefonisch Anweisungen erteilt, Ghostface durch die Wand zu erschießen. Als sie nach draußen geht, taucht jedoch ein zweiter Ghostface auf.

Sidney wird daraufhin erneut von Stu angerufen, der Tatum in ihrem Haus in seine Gewalt gebracht hat. Zuhause angekommen findet Sidney auf dem Fernseher und anderen Bildschirmen Nachrichten von Stu, der dabei auch die Gesichter von Nancy Loomis, Kopf des zweiten Woodsboro-Massakers und Mutter von Billy Loomis, Roman Bridger, Sidneys Halbbruder und einziger Killer des Stab 3-Massakers, sowie Dewey Riley, Sidney's langjährigem Freund und ein Opfer des dritten Woodsboro-Massakers, annimmt. Im Garten findet Sidney ihre Tochter schließlich gefesselt vor.

Dabei gibt sich Marco als Ghostface zu erkennen, der durch seine IT-Kenntnisse die Botschaften von Stu erschuf. Nachdem er den schwer verletzten Mark präsentiert, enttarnt sich der zweite Killer: Es handelt sich um Sidneys Nachbarin Jessica Bowden, die einst Sidneys Autobiographie las. Im Glauben, Sidney habe gesiegt, weil sie ihren Peiniger getötet habe, habe Jessica als logische Konsequenz ihren Ehemann ermordet, der sie missbrauchte. Nachdem Sidney verschwand und nicht bei der Mordserie in New York City zugegen war, erlitt Jessica einen Zusammenbruch und wies sich selbst in die Psychiatrie ein, wo sie auf Marco und Karl traf. Letztlich zog sie mit ihrem Sohn Lucas, den sie selbst aufgrund zu großer Ähnlichkeit mit ihrem Ehemann in der Taverne ermordete, in Sidneys Nähe, um ihrem einstigen Idol nahe zu sein. Sie plant Tatum durch eine Wiederholung der traumatischen Erfahrungen, die Sidney einst durchlief, in die Rolle des neuen Final Girl zu zwingen, während Sidney vor ihren Augen sterben soll. Mark gelingt es, Tatum zu befreien, ehe sie und Sidney die beiden Killer unschädlich machen. Marco wird von Sidney mit einem Kopfschuss getötet, während Jessica ultimativ durch Mutter und Tochter mit mehreren Kopfschüssen niedergestreckt wird.

Nachdem Mark ärztlich versorgt wird und Sidney sich bei Gale bedankt, erzählt sie nun Tatum von ihrer Namensvetterin. Mindy erhält schließlich von Gale den Segen, über die jüngsten Ereignisse zu berichten.

Produktion Hintergrund mini|hochkant|Regisseur und Co-Autor Kevin Williamson (2012)

Während der Weltpremiere von Scream VI im März 2023 äußerten sich die Regisseure des Films, Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett, hoffnungsvoll hinsichtlich eines weiteren Films. Im August 2023 wurde Christopher B. Landon mit der Regie betraut, im Dezember selben Jahres stieg er jedoch wieder aus dem Projekt aus. Landon gab später als Grund für seinen Ausstieg an, dass ohne Hauptdarstellerin Melissa Barrera der zuvor geplante Film nicht mehr existieren würde, weswegen er keinen Grund mehr für die Fortsetzung seiner Arbeit sah. Zudem sah sich Landon online Morddrohungen und Hasskommentaren ausgesetzt, die irrtümlich Landon für die Situation um Barrera verantwortlich machten, weswegen das FBI eingeschaltet wurde; infolgedessen sah sich Landon gezwungen, das Projekt zu verlassen.

Im März 2024 wurde schließlich bekannt, dass Kevin Williamson als Regisseur der Fortsetzung fungiert; das Drehbuch schrieb Guy Busick erstmals ohne Partner James Vanderbilt nun gemeinsam mit Williamson, Vanderbilt erhielt allerdings einen Story-Credit. Busick schrieb die ersten Entwürfe mit Input seitens Williamson; als Busick seine Arbeit an der Fortsetzung Ready or Not 2: Here I Come (2026) begann, übernahm Williamson die komplette Aufsicht und schraubte den Gore-Faktor der Todesszenen höher. Die Kosten für das neu geschriebene Drehbuch beliefen sich auf etwa 500.000 US-Dollar. Bettinelli-Olpin, Gillett sowie Chad Villela erhielten ebenfalls im Abspann einen Credit als Executive Producer, neben Cathy Konrad und Marianne Maddalena.

Inhaltlich beschäftigt sich der Film Williamson zufolge mit dem Vermächtnis von Sidney Prescott und dem Thema Familie, wodurch die Metaebene der Reihe in diesem Film in den Hintergrund rückt.

Ursprünglich wurde laut Williamson zudem ein alternatives Ende gedreht, in welchem sich der in Scream – Schrei! getötete Ghostface-Killer Stu Macher tatsächlich als lebendig erweist. Nach negativen Reaktionen seitens des Publikums im Rahmen von ersten Testvorführungen wurde jenes Ende allerdings verworfen.

Besetzung

mini|hochkant|links|Roger L. Jackson leiht zum siebten Mal Ghostface seine Stimme.

Mit der Vermeldung von Williamson als Regisseur der Fortsetzung erklärte Neve Campbell ihre Rückkehr zum Franchise, nachdem sie aufgrund der ihr angebotenen Gage auf eine Beteiligung am Vorgänger verzichtete. Campbell verkörpert erneut Sidney Prescott, welche nun im Zentrum der Fortsetzung steht, wobei sie ihre Rolle mit der von Jamie Lee Curtis gespielten Laurie Strode in der Halloween-Trilogie (2018–2022) verglich. Für den Film sicherte sie sich eine Gage in Höhe von 7 Millionen US-Dollar.

Neben Campbell kehrten Mason Gooding als Chad Meeks-Martin und Jasmin Savoy Brown als Mindy Meeks-Martin aus Scream (2022) und Scream VI zurück. Patrick Dempsey gab an, Gespräche für seine Rückkehr als Mark Kincaid aus Scream 3 (2000) geführt zu haben. Auch Courteney Cox befand sich in Gesprächen, um erneut Gale Weathers zu spielen, nachdem sie als einzige Darstellerin in allen vorherigen Filmen zu sehen war. Im Dezember 2024 wurde Cox für den Film bestätigt und erhielt eine Gage in Höhe von 2 Millionen US-Dollar. Dempsey hingegen kehrte nicht zurück, als Gründe gab er Terminprobleme sowie die Waldbrände in Südkalifornien im Januar 2025 an.

Im Januar 2025 ergänzten Roger L. Jackson als langjährige Stimme von Ghostface und Matthew Lillard als Stu Macher aus Scream – Schrei! (1996) die Riege der wiederkehrenden Darsteller. Im März 2025 wurde auch David Arquette erneut als Dewey Riley verpflichtet. Arquette zeigte sich von der Bekanntgabe seiner Rückkehr vorab überrascht, da seine erneute Beteiligung eine Überraschung und kein Spoiler sein sollte.

Die Hauptdarsteller des Vorgängers, Melissa Barrera und Jenna Ortega kehrten indes nicht für den Film zurück. Barrera wurde infolge der Äußerung politischer Kommentare in den sozialen Medien gefeuert, während bei Ortega Terminprobleme aufgrund ihrer Verpflichtung in der Fernsehserie Wednesday (seit 2022) angegeben wurden. Ortega stellte jedoch im April 2025 klar, dass das Projekt ohne Barrera und die Crew der beiden vorherigen Filme nicht der richtige Schritt für sie gewesen wäre. Auch Skeet Ulrich, der in beiden Vorgängerfilmen erneut Billy Loomis verkörpert hatte, sollte ursprünglich für den siebten Teil zurückkehren; mit der Neuausrichtung wurden jene Pläne allerdings verworfen.

Als Neuzugänge schlossen sich Isabel May als Sidneys Tochter Tatum Evans, Celeste O’Connor als Chloe Parker, Asa Germann als Lucas Bowden, Mckenna Grace als Hannah Thurman, Sam Rechner als Ben Brown, Anna Camp als Jessica Bowden, Mark Consuelos als Robbie Rivers, Ethan Embry als Marco Davis, Timothy Simons als George Willis, sowie Michelle Randolph als Madison und Jimmy Tatro als Scott der Besetzung an. In weiteren Rollen sind Kraig Dane als Karl Gibbs und Cyle Winters als Aaron zu sehen.