Timoria ist eine italienische Rock-Band aus Brescia (Lombardei). Sie entstand im Jahre 1987 aus der Vorgängerband Precious Time. 1991 gewann sie beim Sanremo-Festival den Kritikerpreis mit L'uomo che ride; 2002 nahm sie mit Casa mia erneut teil.
Im Jahre 2003 – nach Veröffentlichung des Livealbums – erklärte die Band, für unbestimmte Zeit pausieren zu wollen. Diego und Illorca gründeten die Band Miura, während Frontmann Omar Pedrini eine Solokarriere einschlug.
Im schwarzweißen Musikvideo zu dem Song Milano Non È L’America der italienischen Rockband von 1990 sind Filmaufnahmen mit dem deutschen Regisseur Wim Wenders zu sehen, wie er zum Beispiel Schach spielt. Einige Filme von Wenders, etwa sein Hauptwerk Paris, Texas von 1984, spielen in den Vereinigten Staaten. Außerdem lebte Wenders, der reichlich künstlerische Inspiration aus dem Amerikanischen Realismus des Malers Edward Hopper für eigene Szeneneinstellungen zieht, zeitweise in Los Angeles, was den Bezug zum Titel des italienischen Musikvideos erklärt.
Diskografie
Alben 1988: Macchine e dollari (Mini-LP) 1990: Colori che esplodono 1991: Ritmo e dolore 1992: Storie per vivere 1993: Viaggio senza vento 1995: 2020 SpeedBall 1997: Eta Beta 1998: Senzatempo, dieci anni 1999: Timoria 1999 2001: El Topo Grand Hotel 2002: Un Aldo qualunque sul Treno Magico 2003: Timoria Live - Generazione senza vento (Doppel-Live-CD)
Singles 1988: Signornò 1991: L'uomo che ride 1993: Senza vento 1995: 2020 1997: Bella bambola 1999: Deserto 2001: Sole spento 2001: Mandami un messaggio 2002: Casa mia
Videoalben 2004: Video Viaggio (DVD)
Literatur Piarulli Pippo: Timoria, Arcana, 1995 Omar Pedrini: Acqua d'Amore ai Fiori Gialli, Stampa Alternativa, 2001 Michele Corleone: Sulla Strada dei Timoria, 2002
Weblinks Offizielle Website
Quellen
Kategorie:Rockband Kategorie:Italienische Band