Die Deutsche Zeitung für China (chinesisch Hua-De-ribao) erschien in Shanghai von 1914 bis 1917.

Hintergründe Seit August 1914 wurde die Deutsche Zeitung für China in Shanghai herausgegeben. Sie sollte die Positionen der deutschen Regierung im begonnenen Ersten Weltkrieg wiedergeben. Einige Redakteure waren von der renommierten weitverbreiteten Tageszeitung Der Ostasiatische Lloyd, die aber weiter formal neutral blieb, um nicht Leser und Inserenten aus anderen Ländern zu verlieren.Hartmut Walravens, German influence on the press in China. In: Newspapers in International Librianship. K. G. Saur, München 2003. S. 89–96, hier S. 91, mit diesen Angaben

Die Deutsche Zeitung für China enthielt vor allem Berichte über den Ersten Weltkrieg, darunter offizielle Verlautbarungen der deutschen Regierung, Hintergrundberichte, zum Beispiel über die gegnerische japanische Armee, sowie mehrere Beilagen zur Wirtschaft, mit Fotos usw.Friedrich Kirchner, Mit der S.M.S. Königin Elisabeth in Ostasien, 2009, S. 231, Anmerkung 311, mit kurzem Zitat aus einem Artikel über die japanische Armee Einige propagandistisch wichtige Artikel wurden in das Chinesische übersetzt und an die Presse in Shanghai weitergegeben.Elmar Peter, Die Bedeutung Chinas in der deutschen Ostasienpolitik, 1965, S. 104, mit einigen Angaben zur Geschichte der Deutschen Zeitung für China Die Zeitung erschien möglicherweise täglich (oder wöchentlich?)., Zeitschriftendatenbank, gab täglich an, aber ohne weitere Details, möglicherweise erschien sie nur wöchentlich

1917 stellte sie ihr Erscheinen ein, wahrscheinlich nach dem Eintritt Chinas in den Ersten Weltkrieg (am 14. August 1917), wie auch Der Ostasiatische Lloyd.

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Einzelnachweise

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