Isabel Stahl (* 1976 in Jena) ist eine deutsche Regisseurin, Dramaturgin, Theatervermittlerin, Darstellerin, Kuratorin und Journalistin.

Leben Isabel Stahl, geboren in Jena, studierte Theaterwissenschaften, Journalistik und Politik in Leipzig und Wien. Während ihres Studiums arbeitete sie für ein Stadtmagazin und zwei Radiosender in Jena und Leipzig. Als Dramaturgie- und Regieassistentin, Darstellerin und Hospitantin war sie am Theater Gera-Altenburg, Theaterhaus Jena, Schauspiel Leipzig, Volkstheater Wien und LOFFT Leipzig tätig. Nach ihrem Studium war sie vier Jahre als Regieassistentin am Hans-Otto-Theater Potsdam engagiert. Danach arbeitete sie freischaffend als Dramaturgin (Schütte & Raibach, Halle 7) und Regisseurin in Berlin, München und Potsdam. 2007 drehte sie in Co-Regie mit Jörg Hausschild ihren ersten Kurzfilm, der bisher auf Festivals in Mainz, Bayreuth, Diessen am Ammersee, Oldenburg und Coburg zu sehen war. Sie war bis 2019 Mitbegründerin und Mitglied des Theaterkollektivs "KomplottLegal". Mit der szenischen Lesung "Dada zerstreut. Vor der Explosion ist nach der Explosion" waren die Dadainen auf Tour. Von 2008 bis 2019 war Isabel Stahl als Dramaturgin, Regisseurin, Inspizientin und Regieassistentin am Theater Dortmund/Kinder- und Jugendtheater beschäftigt. Seit Beginn der Spielzeit 2019/20 arbeitete sie als Dramaturgin, von 2022 bis 2024 als Leitende Dramaturgin für Schauspiel am Theater Plauen-Zwickau unter der Intendanz von Dirk Löschner.

Seit dem Sommer 2024 ist sie freiberuflich von Brandenburg an der Havel aus tätig, kommt als Gast für die Dramaturgie von "Die Vogtland-Revue" und als Regisseurin für das Sommertheater ans Theater Plauen-Zwickau.

Sie arbeitet als Leiterin eines Kindertheaterkurses an der Kinder- und Jugend-Kunst-Galerie "Sonnensegel" in Brandenburg an der Havel, schreibt für die Märkische Allgemeine Zeitung (MAZ) und ist in der Freien Szene in Brandenburg aktiv. Außerdem wird sie 2025 zum ersten Mal als Kuratorin im Dortmunder U tätig sein.

Inszenierungen (Auswahl)

2004: Abendstunde im Spätherbst, Hans-Otto-Theater Potsdam

2007: Bodenhaltung, (UA) Club Charlotte, Potsdam

2010: k.o., Jugendclub (mit Christine Köck)

2012: Miriam, ganz in Schwarz, Theater Dortmund 2013: Wohin?, Theater Dortmund, Theater Duisburg (mit Christine Köck) 2013: The Quentin Story – a theatric music media wash up, domicil Dortmund (mit Christine Köck) 2014: Heute Abend Lola Blau, Dortmunder U 2014: Feiert, Facebooked, Folgt!, Theater Dortmund (mit C. Köck), 2015: Bertram und die Feinstrumpfhosenfabrik, Versionale Bayer Kultur, Theater im Depot Dortmund 2015: Jetzt gibt’s was auf die Ohren, Theater Dortmund (mit C. Köck) 2016: Zuckeralarm Theater Dortmund

2017: B.A. Bitches, Theater im Depot Dortmund 2017: Und auch so bitterkalt, Bayer Kultur, Leverkusen 2017: Zombification. Lecture-Performance mit Pfiff, Theater im Depot Dortmund 2018: The Importance of being Wilde – ein Oscar Wilde Abend, Theater Dortmund (mit Ilona Seippel-Schipper) 2019: Über Väter, (UA), Bürgerbühne Theater Gütersloh 2019: Klatschen, Theater Dortmund (mit Lioba Sombetzki) 2020: Bookpink, Jugendclub Plauen (mit Elisa Ender) 2022: Youtopia, Jugendclub Plauen (mit Katharina Semrau) 2022: Diven sterben einsam, Theater Plauen-Zwickau 2023: Rex Osterwald, (analoge UA), Theater Plauen-Zwickau 2025: Extrawurst, Theater Plauen-Zwickau

Auszeichnungen

2018: Sonderpreis der „Dortmunder für Ihr Schauspiel“ (Theaterförderverein): Im Herzen Peter Pan, Dramaturgie

2015/16: Bertram und die Feinstrumpfhosenfabrik, Versionale – Internationales Festival für Theaterregie, Bayer Leverkusen Kultur, Regie, 1. Platz der Fachjury, eingeladen zu den Petra-Meurer-Theatertagen im Theater im Depot

Einzelnachweise

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