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August Wilhelm Dieffenbacher (* 14. August 1858 in Mannheim; † 14. Dezember 1940 in München) war ein deutscher Maler und Illustrator und Vertreter der Münchener Schule.

Leben mini|Berglandschaft mit Sonnenuntergang August Wilhelm Dieffenbacher erhielt seine künstlerische Ausbildung bei Ludwig von Löfftz und Wilhelm von Lindenschmit dem Jüngeren an der Königlichen Akademie der bildenden Künste in München.August Dieffenbacher Kotte Autographs, abgerufen am 9. Dezember 2024 Er debütierte 1888 mit dem Bild Verfolgt auf der Jubiläums-Ausstellung der Akademie. Danach wurden seine Werke auf den jährlich stattfindenden Ausstellungen im Münchner Glaspalast gezeigt. Zusammen mit Franz von Stuck, Franz von Lenbach, Franz von Defregger und anderen organisierte er auch selbst Ausstellungen im Glaspalast.Siehe seine Mitgliedschaften in verschiedenen Komitees z. B. hier: Offizieller Katalog der VIII. Internationalen Kunstausstellung im Kgl. Glaspalast zu München 1901 : 1. Juni - Ende Okt. https://www.bavarikon.de/object/bav:MON-GLA-00000BSB00002420 1900 war er auf der Pariser Weltausstellung vertreten. Dieffenbacher war Mitglied und später kurze Zeit Schriftführer der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft.Mitteilungen der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft. In: Die Werkstatt der Kunst: Organ für die Interessen der bildenden Künstler, Heft 28, 12. April 1909, S. 384. https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/werkstatt_kunst1908_1909/0392/image,info Dieffenbacher lebte in der Türkenstraße 54, einem heute denkmalgeschützten Gebäude in der Münchener Maxvorstadt.Database of Modern Exhibitions (DoME) European Paintings and Drawings 1905-1915 https://exhibitions.univie.ac.at/person/ulan/500107504

Werk Von Dieffenbacher sind sowohl Landschafts- und Genrebilder sowie Portraits überliefert. Thematisch behandeln Dieffenbachers Bilder die germanische Vorzeit, mythologische Szenen und vor allem das Leben der Menschen in den Bergen Oberbayerns. Teilweise behandelt er auch sozialkritische Themen.Horst Ludwig u. a. (1981). Münchner Maler im 19. Jahrhundert. Band 1. München: Bruckmann, S. 221–223. Neben kleineren Formaten schuf er auch einige Kolossalkompositionen nach Themen aus der germanischen Vorzeit. Dieffenbachers Werke sind unter anderem in Museen in Mannheim (Reiss-Engelhorn-Museum), Dresden und Schwerin ausgestellt. Stilistisch steht Dieffenbacher an der Schwelle zwischen der Historien- und Genremalerei des 19. Jahrhunderts und den Entwicklungen der Malerei zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Literatur

Ludwig, Horst u. a. (1981). Münchner Maler im 19. Jahrhundert. Band 1. München: Bruckmann, S. 221–223 Paul von Spaun: Karl Wilhelm Diefenbach, – ein Bahnbrecher, in: Die Schönheit. Jg. 23, Heft. 9. 1927. S. 403–423.

Weblinks

Einzelnachweise

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