, auch als bekannt, (* 24. Dezember 1865 in , , Australien; † 13. September 1953 in , Vereinigtes Königreich) war eine neuseeländische Suffragette, Sozialreformerin und Autorin des Werkes „“.

Frühes Leben wurde am 24. Dezember 1865 als zweites von acht Kindern der Eheleute und , einem Bank-Manager, in , geboren. 1868 zog die Familie nach in Neuseeland, wo ihr Vater als Bank-Manager der arbeitete. , wie sie mit Vornamen in ihrer Familie genannt wurde, besuchte zunächst die und danach die . Schon dort wurden ihr Temperament und Intelligenz nachgesagt. Nach ihrem Schulabschluss beteiligte sie sich in an sozialen und karitativen Aktivitäten.

Ehe In lernte sie kennen, der zu der Zeit als Journalist tätig war und später Herausgeber der linksgerichteten wurde, der Zeitung seines Vaters. 1883 verlobte sie sich mit dem fast neun Jahre älteren und am 10. Februar 1885 heirateten beide in . Nachdem ihr erstes Kind 1885 kurz nach der Geburt verstorben war, bekam sie 1887 und 1889 je eine Tochter. Im Dezember 1895 bekam sie in einen Sohn, den das Paar Fabian nannte, vermutlich in Anlehnung des Fabian-Sozialismus, dem sie politisch nahe standen.

Beruf und Studium , wie sie sich auch von Anfang an in der Öffentlichkeit nannte, interessierte sich für Politik und suchte nach Möglichkeiten, ihre intellektuelle Energie zu entfalten. Nach der Geburt ihrer zweiten Tochter wurde sie Redakteurin in der Wochenzeitung , in der ihr Mann bereits der Herausgeber war. Auch schrieb sie sich für ein -Studium am in ein und studierte Englisch, Französisch und Mathematik.

Politische Aktivitäten Während ihres Studiums wurde eine Anführerin einer kleinen Gruppe von Frauen, die sich in der Frauenbewegung jener Tage engagierten. Sie traten für das Wahlrecht für Frauen ein und setzte sich dafür ein, dass ihr Mann, der mittlerweile Mitglied des war, für das Frauenwahlrecht stimmte. , seinerzeit Wahlrechtsbeauftragte der , begrüßte liberale Unterstützerinnen wie , obwohl sie nicht völlig für die Abstinenz eintraten. 1890 wurde Präsidentin der neu gegründeten Frauenabteilung der . Sie engagierte sich, Unterschriften für eine Wahlrechtspetition zu sammeln, die die 1890 von ins Parlament eingebrachten unterstützen sollte.

Als s Mann 1891 (Arbeitsminister) im Kabinett von wurde, zog die Familie nach . Dadurch musste sie ihr begonnenes Studium abbrechen, da es zu dieser Zeit in noch keine Universität gab. Doch ihr politisches Engagement ließ dadurch nicht nach. Sie freundete sich mit , der Frau von an. Beide verfolgten sie die politischen Debatten im Parlament von der Damentribüne aus und engagierten sich zusammen weiterhin für das Frauenwahlrecht. Im September 1892 nahm an der Eröffnungssitzung des in teil, das für die Unterstützung der Politiker für das Frauenwahlrecht warb und anschließend durch die Frauenbewegung des Landes eine Petition mit fast 32.000 Unterschriften dem Parlament vorlegt werden konnte. Als am 19. September 1893 endlich das Frauenwahlrecht durchgesetzt werden konnte, setzte sie sich intensiv für die Registrierung von Frauen für die kommende Parlamentswahl ein, die zwei Monate später folgen sollte.

England 1894 reiste in Begleitung zu nach England. Das Ziel ihrer Reise ist nicht belegt, doch es scheint als sicher zu gelten, dass sie sich an Aktivitäten der Suffragetten-Bewegung in England beteiligt hat. Möglicherweise stand sie auch in Kontakt mit Mitgliedern der vor Ort, denn und ihr Mann machten aus ihrer Sympathie für den Fabian-Sozialismus kein Geheimnis. Wann zurück nach Neuseeland ging, ist nicht dokumentiert.

1896 wurde Generalvertreter Neuseelands im Vereinigten Königreich Großbritannien und Irland, was einen Umzug der Familie nach erforderlich machte. Sie wurden von den Mitgliedern der freundlich aufgenommen und schlossen Freundschaften mit und ihrem Mann , mit und mit . hatte reichlich Gelegenheiten, ihre sozialistischen Ansichten zu diskutieren und zu reflektieren sowie die Frauenbewegung vor Ort zu unterstützen.

1898 wurde sie von der gebeten, auf ihrer Jahreskonferenz zu sprechen, und im folgenden Jahr war sie mit einem Vortragspapier auf dem Kongress des (Internationaler Frauenrat) dabei. 1904 wurde Mitglied der und trat 1907 dem Vorstand der Organisation bei, dem sie bis 1919 angehörte. Im selben Jahr war sie maßgeblich an der Gründung der beteiligt. Ziel der Gruppe wurde es, die Probleme von Frauen und Kindern zu identifizieren und nach Lösungen zu suchen.

Im Jahr 1909 begann sie mit Unterstützung von ihrer Schwester und einkommensschwache Familien im Bezirk zu besuchen und deren Lebenssituation sowie Gesundheitszustand zu dokumentieren. Sie besuchten über dreißig Familien zweimal wöchentlich über einen Zeitraum von fast vier Jahren. Ein erster Bericht wurde von der 1912 als unter dem Titel „“ (Familienleben mit einem Pfund pro Woche) veröffentlicht. 1913 folgte dann ihr Buch mit dem Titel „“ (Ungefähr ein Pfund pro Woche). In ihrem Buch sprach sich u. a. für eine Reihe von Reformen aus, darunter Kindergeld, kostenlose Kliniken und die Bereitstellung von Schulspeisungen.

Während des Ersten Weltkriegs beteiligte sich an einer Untersuchung des über die hohen Lebensmittelkosten im Land. Im März 1917 wurde sie daraufhin als im eingestellt, eine Tätigkeit, die sie bis 1919 ausfüllte. Als im Juni 1917 ihr Sohn Fabian bei einem Luftangriff über Frankreich abgeschossen und getötet wurde, suchte sie Trost im Spiritismus. Als ihr Mann 1919 zum Rücktritt von seiner Position des Direktors der gedrängt wurde, zog sich ebenfalls aus dem öffentlichen Leben zurück, und als 1932 verstarb, verbrachte ihre Zeit zusammen mit ihrer Schwester , zunächst in und als sie starb, zog zurück nach .

Dort verstarb sie am 13. September 1953 in einem Pflegeheim im Stadtteil unter dem Namen .

Werke

Literatur

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Einzelnachweise

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