Gößmannsreuth (oberfränkisch: GößmaratJ. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 15. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „gößmɒrāt“.) ist ein Gemeindeteil des Marktes Schnabelwaid im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern). Gößmannsreuth liegt in der Gemarkung Preunersfeld.

Lage Der Weiler liegt auf einer Hochebene im nördlichen Teil der Fränkischen Alb. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Arnoldsreuth (0,4 km nordwestlich) bzw. nach Schmellenhof (0,2 km östlich). Eine weitere führt zur Kreisstraße BT 22 (0,4 km südlich).

Geschichte Der Ort wurde 1398 als „Gostmansrewt“ erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname bedeutet Rodung eines Gōzwin. Der Ort hieß auch „der obere Schmellenhof“ oder „Gößmannsreuther Hofgut“.J. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 15. In der Dorf- und Gemeindeherrschaft unterstand Gößmannsreuth dem brandenburg-bayreuthischen Verwalteramt Lindenhardt. Von 1791/92 bis 1810 gehörte der Ort zum preußische Justiz- und Kammeramt Pegnitz.

Mit dem Gemeindeedikt wurde Gößmannsreuth dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Lindenhardt und der wenig später gebildeten Ruralgemeinde Zips zugewiesen. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Gößmannsreuth am 1. Mai 1978 nach Schnabelwaid eingegliedert.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 31 28 24 25 23 21 17 14 8 9HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 4 4 4 4 3 3Quelle Dort als Gösmannsreuth aufgelistet.

Religion Gößmannsreuth ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach Lindenhardt gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Schnabelwaid) Kategorie:Weiler im Landkreis Bayreuth Kategorie:Ersterwähnung 1398