Schönfeld (oberfränkisch: SchaanfeldJ. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 49. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „šānfeld“.) ist ein Gemeindeteil des Marktes Schnabelwaid im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern). Schönfeld liegt in der Gemarkung Schnabelwaid.

Lage Östlich des Dorfes grenzt der Schnabelwaider Kütschenrain an. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt die Bahnstrecke Nürnberg–Cheb unterquerend zur Bundesstraße 2 (0,8 km westlich) bzw. nach Schnabelwaid (1,8 km nördlich).

Geschichte Der Ort wurde 1119 als „Sconeueld“ erstmals urkundlich erwähnt. Der zugrundeliegende Flurname bedeutete damals schon zum schönen Feld.J. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 49. Der Ort wurde vom Nürnberger Burggrafen Johann 1404 von Borzywoy von Schweinarz abgekauft. In der Rechtsnachfolge der Nürnberger Burggrafen unterstand Schönfeld in der Fraisch dem brandenburg-bayreuthischen Oberamt Pegnitz.G. P. Hönn: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises, S. 292. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Schönfeld aus 10 Häusern und 10 Scheunen. Dazu gehörten 73 Tagewerk Acker, 76 Tagewerk Wiesen,  Tagewerk Gärten, 6 Tagewerk Weideflächen und 4 Tagewerk Wald. Das Kloster Michelfeld hatte die Grundherrschaft über die Anwesen.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 5, Sp. 174f. Von 1791/92 bis 1810 war das preußische Justiz- und Kammeramt Pegnitz zuständig.

Mit dem Gemeindeedikt wurde Schönfeld dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Schnabelwaid und der wenig später gebildeten Ruralgemeinde Zips zugewiesen. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Schönfeld am 1. Mai 1978 nach Schnabelwaid eingegliedert.

Einwohnerentwicklung Jahr 1799 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 52 49 59 62 64 55 45 64 49 39 33HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1799 werden diese als Häuser bezeichnet, von 1871 bis 1987 als Wohngebäude. 10 11 10 10 10 10 11Quelle

Religion Schönfeld ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach Maria-Magdalena-Kirche (Schnabelwaid) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Mariä Namen (Pegnitz) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Ort im Landkreis Bayreuth Kategorie:Geographie (Schnabelwaid) Kategorie:Ersterwähnung 1119