rechts|140px In der Liste der Bodendenkmale in Heeslingen sind alle Bodendenkmale der niedersächsischen Gemeinde Heeslingen aufgelistet. Die Quelle ist der Denkmalatlas Niedersachsen.Denkmalatlas, Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege Der Stand der Liste ist der 5. Dezember 2024.
mini|250px|Heeslingen im Landkreis Rotenburg (Wümme)
Allgemein In den Spalten finden sich folgende Informationen des Bodendenkmales: Lage geographische Koordinaten Bezeichnung Bezeichnung lt. Denkmalatlas Beschreibung Beschreibung lt. Denkmalatlas ID Objekt-ID Bild Bild, ggf. zusätzlich mit Link zu weiteren Fotos im Medienarchiv Wikimedia Commons.
Boitzen Boitzen 48 ID:28982863 Laut H. Müller-Brauel ursprünglich etwa 40 größere und kleinere Grabhügel zu beiden Seiten der Straße. Ein großer Teil von ihnen wurde in den 20er und 30er Jahren des 20. Jh. bei der Umwandlung in Ackerland zerstört. 1936 konnten im nördlichen Teil noch 13 Grabhügel verzeichnet werden. 1979 wurden nur die auch heute noch erhaltenen Grabhügel festgestellt: im Norden ein großer Hügel und im Süden fünf kleinere mit 9,7 – 14,5 m Durchmesser und 0,4 – 0,8 m Höhe. Mehrere Hügel wurden von H. Müller-Brauel untersucht. Sie ergaben überwiegend neolithische Funde.
Freyersen
Heeslingen
Heeslingen 15 ID:28981879 Gruppe von fünf Grabhügeln in dichter Lage; Dm. 7 – 23,7 m und H. 0,2 – 2,5 m.
Heeslingen 49 ID:28982232 Gruppe von ehemals mindestens 16 Grabhügeln mit Dm. 5,4 – 20 m und H. 0,2 – 1,2 m, von denen am nördlichen Weg einer zerstört und vier nur noch in Resten erhalten sind.
Heeslingen 115 ID:28981880 Grabhügelfeld
Heeslingen 245 ID:28982234 Gruppe von drei Grabhügeln mit Dm. 10 – 14 m und H. 0,5 – 0,9 m.
Meinstedt Meinstedt 1 ID:28982369 Grabhügelfeld
Meinstedt 16 ID:28982626 Gruppe von fünf Grabhügeln; vier sind mit Dm. 11 – 16 m; H. 0,8 – 1 m erhalten. Der fünfte wurde, da er stark gestört war, 1986 ausgegraben. In den unberührten Teilen ließ sich der Aufbau aus Plaggen erkennen. Ob hier noch drei weitere Hügel vorhanden waren, ist nicht mehr zu klären.
Sassenholz
Sassenholz 28 ID:28982120 Gruppe von ehemals elf Grabhügeln, von denen sieben mit Dm. 9 – 12 m und H. 0,5 – 0,7 erhalten sind. Die vier anderen wurden offenbar zwischen 1930 und 1979 zerstört.
Sassenholz 127 ID:28982242 Laut H. Müller-Brauel am Ende des 19. Jh. eine Gruppe von ursprünglich 31 Grabhügeln und einem Großsteingrab. Erhalten sind heute in zwei etwa 350 Meter voneinander entfernt liegenden Gruppen noch insgesamt zwölf und die Reste des Großsteingrabes. Der Durchmesser der Grabhügel beträgt 3,5 – 20 Meter, die Höhe 0,3 – 1,5 Meter. Ein Teil wurde 1886 von Müller-Brauel untersucht, ebenso das Großsteingrab, aus dem Bernsteinperlen, ein Flintbeil, verzierte Keramikscherben, gebrannte Knochen und Holzkohle stammen. Aus den Grabhügeln barg er überwiegend Gefäße – Urnen mit Deckschalen – sowie wenige Bronzefunde, darunter zwei Nadeln.
Steddorf
Steddorf 76 ID:28981987 Sechs Grabhügel in Zeilenlage von Nordwest nach Südost. Durchmesser 10 – 16 m und 0,4 – 0,8 m hoch.
Weertzen
Weertzen 14 ID:28982257 Gruppe von drei Grabhügeln mit Dm. 13,5 – 14 m und H. 0,5 – 1,2 m.
Wense
Wense 35 ID:28982738 Gruppe von ehemals zwölf bis 14 Grabhügeln. Erhalten sind obertägig noch neun Hügel mit 3 – 20 m Durchmesser und 0,2 – 1 m Höhe.
Wiersdorf
Einzelnachweise
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