Neuhaidhof (oberfränkisch: Neuhadhuf oder PelzdorfJ. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 17. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „neuhādhūf“ oder „pelzdorf“.) ist ein Gemeindeteil der Stadt Creußen im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern). Neuhaidhof liegt in der Gemarkung Haidhof.
Lage Westlich des Dorfes grenzt das Waldgebiet Hohenwart an. Die Staatsstraße 2120 führt nach Engelmannsreuth (1,8 km südlich) bzw. nach Althaidhof (0,5 km nördlich).
Geschichte Der Ort wurde 1396/99 als „Bechofen“ erstmals urkundlich erwähnt. 1488 empfing Michael von Wirsberg „Pechhofen“ als Lehen. 1794 ließ der Amtmann Anton Neuper von Creußen den Pechhof als „Neuhaidhof“ wieder erstehen, d. h., dass der Ort zuvor zur Wüstung wurde.J. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 17. In der Fraisch unterstand der Ort dem brandenburg-bayreuthischen Kasten- und Stadtvogteiamt Creußen. Von 1791/92 bis 1810 unterstand Neuhaidhof dem preußischen Justiz- und Kammeramt Pegnitz.
Mit dem Gemeindeedikt wurde Neuhaidhof dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Haidhof und der wenig später gebildeten Ruralgemeinde Haidhof zugewiesen. Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde Neuhaidhof am 1. Mai 1978 in die Stadt Creußen eingegliedert.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 99 172 157 129 99 102 112 175 194 173HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 22 21 21 23 32 47Quelle
Religion Neuhaidhof ist seit der Reformation gemischt konfessionell. Die Protestanten sind bis heute nach St. Jakobus (Creußen) gepfarrt, die Katholiken nach St. Jacobus Maior (Thurndorf).
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ort im Landkreis Bayreuth Kategorie:Geographie (Creußen) Kategorie:Ersterwähnung 1396