Unterschwarzach (oberfränkisch: Unda-SchwarzaJ. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 49. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „undɒ-šwarzɒ“.) ist ein Gemeindeteil der Stadt Creußen im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern). Unterschwarzach liegt in der Gemarkung Neuhof.

Lage Durch das Dorf fließt der Almosbach, ein linker Zufluss des Leimbachs. Die Staatsstraße 2184 führt nach Seidwitz (1,5 km südwestlich) bzw. nach Windischenlaibach (4,3 km nordöstlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Losau zur Kreisstraße BT 19 (2,4 km südlich). Ein Anliegerweg führt nach Oberschwarzach (0,7 km südöstlich).

Geschichte Der Ort wurde in einer Urkunde, die zwischen 1398 und 1421 angefertigt wurde als „Swarczah“ erstmals erwähnt. Der dem Ortsnamen zugrundeliegende Gewässername bedeutet schwarzer Bach.J. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 49. In der Fraisch unterstand Oberschwarzach dem brandenburg-bayreuthischen Kasten- und Stadtvogteiamt Creußen. Von 1791/92 bis 1810 unterstand Unterschwarzach dem preußischen Justiz- und Kammeramt Pegnitz.

Mit dem Gemeindeedikt wurde Unterschwarzach dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Birk und der zugleich entstandenen Ruralgemeinde Birk zugewiesen. Am 1. Oktober 1857 kam Unterschwarzach zur neu gebildeten Gemeinde Neuhof. Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde Unterschwarzach am 1. Januar 1977 in die Stadt Creußen eingegliedert.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 100 109 152 121 111 86 127 66 62 52HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 16 16 16 15 15 13Quelle

Religion Unterschwarzach ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Jakobus (Creußen) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Ort im Landkreis Bayreuth Kategorie:Geographie (Creußen) Kategorie:Ersterwähnung im 15. Jahrhundert