Lankenreuth (oberfränkisch: LankaratJ. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 30. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „lankɒrāt“.) ist ein Gemeindeteil der Stadt Creußen im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern). Lankenreuth liegt in der Gemarkung Boden.

Lage Der Weiler liegt am rechten Ufer des Gosenbach dem Dorschenhof direkt gegenüber. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt die Bundesstraße 2 kreuzend über Sägmühle und die Bahnstrecke Nürnberg–Cheb unterquerend nach Hagenohe (1,8 km nordöstlich).

Geschichte Im Jahre 1728 wurde ein „Fridericus de Nanckenreuth“ urkundlich erwähnt. Indirekt ist dies zugleich die erste Erwähnung des Ortes; 1399 wurde dieser als „Lanckenrewt“ erstmals explizit erwähnt. Das Bestimmungswort ist Nanko, die Kurzform des Personennamens Nantkēr. Die Herren von Nankenreuth hatten im Ort einst ihren Sitz.J. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 30f. In der Fraisch unterstand der Ort dem brandenburg-bayreuthischen Kasten- und Stadtvogteiamt Creußen. Von 1791/92 bis 1810 unterstand Lankenreuth dem preußischen Justiz- und Kammeramt Pegnitz.

Mit dem Gemeindeedikt wurde Lankenreuth dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Creußen und der wenig später gebildeten Ruralgemeinde Bühl zugewiesen. Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde Lankenreuth am 1. Januar 1972 in die Stadt Creußen eingegliedert.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 45 47 51 50 37 41 63 31 26 16HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 7 7 8 6 6 6Quelle

Religion Lankenreuth ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Jakobus (Creußen) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Creußen) Kategorie:Weiler im Landkreis Bayreuth Kategorie:Ersterwähnung 1278